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Für Nachfolger Gerard ist Berufung eine Bewährungsprobe Der Marathonmann kommt nicht ins Ziel

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In der Touristikbranche gilt der einstige IT-Systemingenieur dennoch als Neuling. Auch bei Karstadt-Quelle, wo er die zahlreichen Randaktivitäten des Konzerns betreut, sitzt der ehemalige Mannesmann-Vorstand erst seit Oktober 2000 im obersten Führungsgremium.

Der Mann mit der schwäbischen Sprachfärbung, der aus dem Schwarzwald stammt, ringt im Essener Vorstand immer noch um Anerkennung. Gerard fädelte zwar den Kauf des Deutschen Sportfernsehens ein, machte seinen Konzern zum größten Mastercard-Emittenten Deutschlands und verordnete dem Internet-Handel seines Hauses einen neuen Auftritt. Doch der durchschlagende wirtschaftliche Erfolg dieser so genannten Cross-Marketing-Konzepte lässt noch auf sich warten.

Für Gerard ist das neue Amt, das er nach Informationen aus Unternehmenskreisen kommissarisch wohl nur bis zum ersten Quartal 2004 ausüben wird, deshalb eine Bewährungsprobe. Schon in der nächsten Woche soll unter seiner Führung ein neues Budget für 2004 erstellt werden.

Was die Börse von Gerard erwartet, bringt Handelsexperte Volker Bosse von der Münchener Hypo-Vereinsbank auf den Punkt: „Das Restrukturierungstempo muss bei Thomas Cook drastisch beschleunigt werden.“

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