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Gaudi und Geschäft Wie die Wiesn die Wirtschaft lockt

Sechseinhalb Millionen Besucher, hunderte Millionen Euro Umsatz und jede Menge Spaß: Das Oktoberfest ist genauso Gaudi wie Geschäft. Auch die Wirtschaft ist im Wiesn-Fieber - eine ökonomische Bier-und-Brez’n-Beschau.
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Na dann Prost: Auch Firmen feiern gern auf der Wiesn. Quelle: dpa

Na dann Prost: Auch Firmen feiern gern auf der Wiesn.

(Foto: dpa)

München/DüsseldorfWohl nirgends lässt sich so gut die Treffsicherheit bei Geschäftsabschlüssen  trainieren und obendrein eine Menge Spaß haben wie auf der Wiesn. Findet zumindest BMW. Partnerfirmen und Kunden lädt der Autohersteller auf dem Münchner Oktoberfest in diesem Jahr zu einem Armbrustschießen ein. Auch Tischplätze hat die Firma wieder reserviert – natürlich im Zelt der Armbrustschützen.

„O’zapft is!“, heißt es am Samstag wieder, und für Unternehmer und Wirtschaftslenker in der ganzen Republik bedeutet das: auf nach München. Die Wiesn ist nämlich nicht nur Volksfest mit sechseinhalb Millionen Besuchern und einer Mischung aus Tradition und Trinkerei für Feierfreudige. Hier zwängen sich auch zwei Wochen lang Dax-Vorstände in Trachtenkostüme. Unzählige Unternehmen und Unternehmer nutzen die Wiesn zum Geschäfts-Flirt.

Selten kommen sich Manager, Kunden und Kollegen so nahe wie bei einem der größten Volksfeste der Welt, um zwischen Tradition und Party, Freizeit und Geschäft ins Gespräch zu kommen. Bei Bier und Hendl, gerne aber auch bei Champagner und Lamm. „In den angesagten Zelten bekommt man kaum einen Platz“, sagt ein alteingesessener Münchener. „Das ist alles Monate im Voraus von den Unternehmen blockiert.“

Ob Munich-Re, Siemens oder BMW – es gibt kaum ein Großunternehmen, das nicht einen der Tische für einen bayerischen Abend reserviert hat. Etwa die Hälfte seiner Wiesn-Gäste kommen im Firmenauftrag, sagt der Münchner Feinkostkönig Michael Käfer, einer von 14 Wirten der großen Festzelte.

Auch im Zeitalter von Business-Netzwerken im Internet und strengen Compliance-Hütern ist eine Managerweisheit nämlich nicht tot zu kriegen: Bier entfaltet eine stärkere Wirkung als jede formale Vereinbarung. „Die Leute teilen Bier und Brez’n miteinander, verbrüdern sich im gemeinsamen Rausch“, meint die Psychologin Brigitte Veiz. „Das ist eine Art Kommunion am Biertisch.“

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