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General Motors Cadillac-Chef Johan de Nysschen tritt zurück

General Motors ersetzt den ehemaligen Audi-Manager mit Steve Carlisle. Es soll strategische Differenzen mit anderen Managern gegeben haben.
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Der Abgang von Johan de Nysschen kommt zu einer Zeit, in der der GM-Konzern neu aufgestellt wird. Quelle: Reuters
USA

Der Abgang von Johan de Nysschen kommt zu einer Zeit, in der der GM-Konzern neu aufgestellt wird.

(Foto: Reuters)

New York Vier Jahre hat Johan de Nysschen Cadillac geleitet. Jetzt wirft er das Handtuch. Der 58-jährige ehemalige Audi- und Nissans Infiniti-Manager nennt strategische Differenzen für seinen Rücktritt.

Der gebürtige Südafrikaner hatte 2014 die Führung der angestaubten Premiummarke von General Motors angetreten und sollte ihr vor allem international neues Leben einhauchen. Nun wird Steve Carlisle, der bisherige GM-Kanada-Chef, den Posten übernehmen.

Der Abgang von de Nysschen kommt mitten zu einer Zeit, in der der GM-Konzern komplett neu aufgestellt wird. „Wir sind uns einig, dass wir uns uneinig sind“, begründete er in einem Gespräch mit Bloomberg seine Entscheidung. Es habe keinen Kampf gegeben, dafür aber „philosophische Gegensätze“.

„Wir schätzen die Bemühungen Johans über die letzten vier Jahre, Cadillac ein stärkeres Fundament zu geben“, kommentierte GM-Präsident Dan Ammann den Abgang. Cadillac war in de Nysschens Ägide zwar in China phänomenal gewaschen. Aber auf dem Heimatmarkt waren die Verkäufe weiter rückläufig, während vor allem deutsche Prämienmarken wie Mercedes, BMW und Audi punkten konnten.

De Nysschen hat unter anderem den Sitz der Marke nach New York verlagert, um näher an den Großstädtern zu sein, die Cadillac immer mehr den Rücken gekehrt hatten. Außerdem versuchte der ehemalige US-Chef von Audi, Cadillac als Premienmarke mit höheren Preisen zu positionieren, was allerdings in den USA zu weniger Verkäufen geführt hat.

Zuletzt lagen seine Hoffnungen auf dem neuen Crossover XT4 – also einem SUV-ähnlichen Model. Damit hat Cadillac drei SUVs im Sortiment. Andere Premiumhersteller bieten schon viel mehr Auswahl in dem weiter boomenden SUV-Segment.

De Nysschen ist nicht der erste Abgang bei Cadillac. Im Dezember war auch der deutsche Marketingchef Uwe Ellinghaus gegangen.

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