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Gewährung von Aktienoptionen an Aufsichtsratsmitglieder?

Am 16. 2. 2004 führt der II. Zivilsenat des BGH (II ZR 316/02) einen ...

Am 16. 2. 2004 führt der II. Zivilsenat des BGH (II ZR 316/02) einen Verhandlungstermin durch zur Frage, inwieweit die Gewährung von Aktienoptionen an Aufsichtsratsmitglieder als variabler Vergütungsbestandteil zulässig ist. Die Aktienoptionen sollen durch rückgekaufte eigene Aktien - unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre - bedient werden. Die Beklagte hat mit Hauptversammlungsbeschluss ein solches Aktienoptionsprogramm für ihre Aufsichtsratsmitglieder beschlossen. Die Kläger begehren die Nichtigerklärung dieses Beschlusses. Das Landgericht Flensburg hat der Klage stattgegeben (6 O 53/01). Die Berufung der Beklagten hatte im Ergebnis keinen Erfolg. Das OLG Schleswig (5 U 164/01) ist der Ansicht, das Aktienoptionsprogramm verstoße zwar nicht gegen aktienrechtliche Bestimmungen, jedoch genüge der Vorstandsbericht nicht den Anforderungen des § 186 Abs. 3 u. 4 AktG (vgl. hierzu Wiechers, DB 2003 S. 595).

Quelle: DER BETRIEB, 04.02.2004

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