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Goldman-Sachs-Manager Peinlicher Patzer bei der Steuererklärung

Neuer Ärger für Alexander Dibelius: Der Deutschland-Chef von Goldman Sachs hat in der Steuererklärung falsche Angaben zu einem Teil seines Einkommens gemacht. Schuld ist demnach eine Verwechslung seines Steuerberaters.
22.12.2013 - 17:21 Uhr 4 Kommentare
Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman-Sachs: Sein Steuerberater hat Dollar und Rubel verwechselt. Quelle: dpa

Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman-Sachs: Sein Steuerberater hat Dollar und Rubel verwechselt.

(Foto: dpa)

Frankfurt Der Steuerberater von Dibelius verwechselte in dessen Steuererklärung für 2011 US-Dollar und russische Rubel. Der Investmentbanker bekommt einen kleinen Teil seines Millionengehaltes von der US-Bank in Russland ausgezahlt, für das er auch zuständig ist.

Der Steuerberater räumte in einem der Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag auszugsweise vorliegenden Schreiben an das Münchener Finanzamt ein, dass er wegen des Umrechnungsfehlers nur 19.000 Euro Gehalt angegeben habe, und nahm die Verantwortung dafür auf sich. Eigentlich hätte Dibelius mehr als eine halbe Million Euro angeben müssen.

Darüber hatte zuerst die Zeitung „Bild am Sonntag“ (BamS) berichtet. „Eine Selbstanzeige, wie 'BamS' berichtet, hat es nicht gegeben. Wir haben das Finanzamt auf das Versehen hingewiesen, mit der Bitte, den Umrechnungsfehler bei der nächsten erforderlichen Änderung zu berücksichtigen“, erklärte der Steuerberater Peter Neumann.

Auf dem Gehaltszettel sei anders als sonst der Betrag in Dollar angegeben worden, erklärte Neumann. Ein Dollar kostet rund 33 Rubel. In Deutschland müsse Dibelius wegen des Doppelbesteuerungs-Abkommens mit Russland dafür kaum Steuern nachzahlen.

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    „Nach unseren Berechnungen beläuft sich die aufgrund des Progressionsvorbehaltes zu entrichtende Mehrsteuer auf ca. 1.000 Euro“, heißt es im Schreiben des Beraters. „Die russischen Einkünfte beeinflussen in Deutschland nur den Steuersatz“, erläuterte Neumann.

    In Russland habe Goldman Sachs sein Gehalt richtig versteuert - mit nur 13 Prozent, weil Dibelius dort als „hoch qualifizierte Fachkraft“ gilt und sich im fraglichen Jahr oft genug in dem Land aufhielt, um die Voraussetzungen zu erfüllen, berichtete die Zeitung.

    Der Manager steckt in einem Scheidungsverfahren
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    4 Kommentare zu "Goldman-Sachs-Manager: Peinlicher Patzer bei der Steuererklärung"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Der ist Merkels engster Mitarbeiter im Kanzleramt so schaut es aus.
      Merkel muss jetzt einmal für ihren engsten Mitarbeiter Stellung beziehen, so einer ist doch nicht mehr tragbar.
      Vor allem muss sich die von allen Goldmann-Sachs Leuten trennen.

    • Nun mal auf Deutsch:

      Dieser Vogel bezieht sein Gehalt von Goldman-Sachs. Wir kennen die.
      Einen Teil des Gehaltes leiten die über ihre russische Filiale, damit er in Deutschland möglichst wenig von irrsinnig hohen Steuersätzen belästigt wird.

      Seine noch-Ehefrau teilt es der Presse mit, wahrscheinlich, weil man vorher gemeinsam über den doofen deutschen Fiskus gelacht hat.

      Und einige Teilnehmer hier finden das völlig in Ordnung. Holen sie sich doch eine Belohnung, der reicht bestimmt 10,- € oder Rubel, egal, oder so für die beiden Beiträge raus.

    • Cooler Typ mit ordentlich Kohlen, coolem Job und kreativer Steuergestaltung macht kleinen Fehler bei selbiger... reicht bei unserer Boulevardpresse für eine Meldung völlig aus!

    • Warum ist so ein Käse eine Meldung wert?

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