„Great Place to Work“ Deutschlands beste Arbeitgeber ausgezeichnet

Das Handelsblatt präsentiert „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. Ausgangspunkt des Wettbewerbs ist eine ausführliche Mitarbeiter-Befragung. Dow Deutschland, Microsoft, NetApp und Sepago heißen die vier Gewinner.
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Das Unternehmen ist Sieger der Gruppe mit mehr als 5.000 Mitarbeitern. Quelle: Dow Deutschland
Feier bei Dow Deutschland

Das Unternehmen ist Sieger der Gruppe mit mehr als 5.000 Mitarbeitern.

(Foto: Dow Deutschland)

DüsseldorfMotivation muss nicht viel kosten. „Minibudget“ heißt das Programm, bei dem der IT-Dienstleister Sepago 100 Euro pro Monat an einen Mitarbeiter vergibt. Das Geld soll er mit Kollegen in der Freizeit ausgeben: für eine gemeinsame Kletterpartie, einen Brettspiel- oder auch einen Oldieabend, bei dem ein Kollege seine Vinyl-Plattensammlung vorspielt. „Jeder Mitarbeiter kann auf diese Weise zeigen, was ihn persönlich antreibt“, sagt Sepago-Geschäftsführer Carsten Brüggerhoff. Die privaten Unternehmungen sollen den Zusammenhalt in der Belegschaft stärken.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Betriebe nur als Stätten der schnöden Arbeitsverrichtung dienten. Angesichts des Fachkräftemangels, der sich zunehmend verschärft, wetteifern viele Firmen um den Titel des besten Arbeitgebers. Das Unternehmen wird - mit Hilfe kluger Maßnahmen - zum sozialen Gefüge, in dem sich Mitarbeiter wohlfühlen.

Wie weit die einzelnen Unternehmen auf ihrem Weg zum Vorzeige-Arbeitgeber gekommen sind, das misst der seit 2003 jährlich veranstaltete Wettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“. Da ein Kleinstunternehmer nicht vergleichbar ist mit einem großen Konzern, unterteilt das initiierende Institut Great Place to Work die rund 600 teilnehmenden Firmen in vier verschiedene Größenklassen.

In der Jumbo-Kategorie über 5.000 Mitarbeiter gewann in diesem Jahr der Chemiekonzern Dow Deutschland, der hierzulande 18 Standorte unterhält. In der Größenklasse 2.001 bis 5.000 Mitarbeiter siegte - wie schon im Jahr zuvor - das Softwareunternehmen Microsoft, das seinen Deutschland-Sitz im bayerischen Unterschleißheim hat. Ebenfalls auf IT-Beratung und - Services spezialisiert ist der Gewinner der Größenklasse 501 bis 2.000 Beschäftigte: das 1992 gegründete Unternehmen NetApp mit Sitz im bayerischen Kirchheim. In der kleinsten Firmenkategorie bis 500 Mitarbeiter setzte sich indes der Kölner IT-Dienstleister Sepago durch. Die Auszeichnungen wurden am Mittwochabend auf einer Gala in Berlin an die mitarbeiterfreundlichsten Unternehmen Deutschlands vergeben.

„Es zeigt sich immer stärker, dass die Qualität der Arbeitsplatzkultur kein bloßer Feel-Good-Faktor, sondern erfolgskritisch für jedes Unternehmen ist“, resümiert Studienleiter Frank Hauser, Geschäftsführer des Instituts Great Place to Work.

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