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Gründer der BFI-Bank Dresden zu Haftstrafe verurteilt

Wegen Betrugs und Anstiftung zur Untreue hat das Landgericht Würzburg den Gründer der insolventen BFI-Bank Dresden zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.
Karl-Heinz Wehner Quelle: dpa

Karl-Heinz Wehner (r) ist zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

(Foto: dpa)

dpa WüRZBURG. Wegen Betrugs und Anstiftung zur Untreue hat das Landgericht Würzburg den Gründer der insolventen BFI-Bank Dresden zu fünf Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Karl-Heinz Wehner die zentrale Figur in einem Anlagebetrug gewesen ist. Der 57-Jährige soll mit mehreren Geschäftsleuten mehr als 500 Anleger um rund 13 Mill. Euro geprellt haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und sechs Monate Haft gefordert. Die Verteidigung hatte auf eine Freiheitsstrafe von viereinhalb Jahren für den aus Würzburg stammenden ehemaligen Steuerberater plädiert. Der Verurteilte war Mehrheitsaktionär und Aufsichtsratschef der vor zehn Jahren gegründeten Bank für Immobilieneigentum (BFI), die im Frühjahr 2003 Pleite ging.

Nach Auffassung des Gerichts hat Wehner als treibende Kraft andere in kriminelle Machenschaften verstrickt. Er wurde des Betrugs in fünf Fällen schuldig gesprochen. Der Bankengründer und seine Mitarbeiter sollen unter anderem Anleger durch wissentlich zu hoch bewertete Immobilien geködert und selbst unrechtmäßig Gewinne aus den Fonds entnommen haben. Allerdings habe Wehner nicht aus Profitgier gehandelt, sondern um sein Firmenimperium zu retten, stellte das Gericht klar. Wehner hatte ein Geständnis abgelegt.

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