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Gustav Adolf Schröder Sparkassenvorstand rückt in Kohlestiftung ein

Das Führungsgremium des künftigen Kohlestiftung ist komplett. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Sparkasse KölnBonn, Gustav Adolf Schröder, wird die dritte Vorstandsposition übernehmen. Zuvor war ein prominenter Kandidat abgesprungen.
Der 64-jährige Gustav Adolf Schröder wird Vorstand der Kohlestiftung. Foto: Archiv

Der 64-jährige Gustav Adolf Schröder wird Vorstand der Kohlestiftung. Foto: Archiv

HB BERLIN. Einem entsprechenden Vorschlag von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hätten die Länder Nordrhein-Westfalen und Saarland sowie die IG BCE zugestimmt, teilte das Finanzministerium am Freitag in Berlin mit. Der 64-jährige Schröder werde in der Stiftung „Verantwortung für das professionelle Management des Stiftungsvermögens tragen“. Die Stiftung soll den Ausstieg aus dem deutschen Steinkohlebergbau organisieren und die profitablen Industriesparten der RAG AG im kommenden Jahr an die Börse bringen.

Für den Vorstand der Stiftung war eigentlich der frühere Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) vorgesehen gewesen. Dieser hatte jedoch in der vergangenen Woche überraschend abgesagt. Wie bereits bekannt, wird Ex-Strommanager Wilhelm Bonse-Geuking Chef der Stiftung, die auch den Börsengang des Essener Mischkonzerns RAG vorbereiten soll. Der Vorstand wird komplettiert durch den jetzigen RAG-Arbeitsdirektor Ulrich Weber. Bund und Bergbau-Länder hatten monatelang heftig über die Personalien gestritten.

Die Stiftung soll noch im Juni gegründet werden. Dann könnten unmittelbar darauf auch die heutigen RAG-Aktionäre Eon, RWE, Thyssen-Krupp und Arcelor Mittal ihre Anteile für je 1 Euro an die Stiftung übertragen. Der Zeitplan sieht vor, dass bis Mitte Juli die für den Ausstieg aus der Steinkohleförderung und den Börsengang nötigen Verträge mit den Kohleländern Saarland und Nordrhein-Westfalen ausgehandelt werden. Über das geplante Steinkohlefinanzierungsgesetz soll noch vor der Sommerpause abgestimmt werden.

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