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Handelsblatt-Analyse Mayrhuber bleibt mächtigster Aufseher Deutschlands

Die Deutschland AG bekommt neue Gesichter: In den Aufsichtsräten der deutschen Unternehmen hat der Generationenwechsel begonnen, zeigt eine Handelsblatt-Analyse. An der Spitze bleibt aber erstmal alles beim Alten.
25.06.2014 - 07:44 Uhr Kommentieren
Lufthansa-Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber: Spitzenposition erfolgreich verteidigt. Quelle: dpa

Lufthansa-Aufsichtsratschef Wolfgang Mayrhuber: Spitzenposition erfolgreich verteidigt.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Wolfgang Mayrhuber, Henning Kagermann und Werner Wenning sind die mächtigsten Aufsichtsräte der Republik. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse des Handelsblatts (Mittwochausgabe). Das Trio mit dem früheren Lufthansa-Chef Mayrhuber an der Spitze, dem ehemaligen SAP-Vorstandssprecher Kagermann auf Platz zwei und dem Ex-Bayer-Boss Wenning auf Rang drei verteidigt erfolgreich seine Spitzenposition unter den einflussreichsten Aufsichtsräten Deutschlands. Zugleich stehen die Drei aber auch für den Wandel. Noch vor wenigen Jahren gehörten sie nicht zu den Top-Kontrolleuren.

Der Generationswechsel schreitet voran. Elf der 30 führenden Aufseher mussten in den vergangenen vier Jahren neuen Köpfen weichen. Allein in die Kontrollgremien der 30 Dax-Konzerne sind 57 neue Gesichter eingezogen. Männer und Frauen, die zuvor noch kein einziges Mandat in der Beletage der deutschen Wirtschaft hatten.

Einige Namen sind bekannt. Jim Hagemann Snabe etwa, der einstige Co-Chef des Softwareschmiede SAP, oder Rene Obermann, bis Ende 2013 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. Andere, wie der Unternehmensberater Karl-Heinz Floether, Haniel-Finanzchef Florian Funck, Henkels Ex-Finanzchef Lothar Steinebach und die neue Vorsitzende der Krupp-Stiftung, Ursula Gather, standen bislang weniger im Rampenlicht. Sie schafften es trotzdem, binnen kürzester Zeit in den erlauchten Kreis der 100 einflussreichsten Aufsichtsräte in Deutschland einzuziehen.

Das Handelsblatt-Ranking bewertet im Unterschied zu anderen Analysen nicht nur die Zahl der Aufsichtsmandate, sondern auch das Netzwerk und den Status der Konzernkontrolleure. Insgesamt sind bei den 160 führenden Unternehmen aus Dax, MDax, SDax und TecDax 1.022 Mandate auf der Kapitalseite des Aufsichtsrats zu vergeben. Auf der Seite der Arbeitnehmervertreter (Betriebsräte und Gewerkschafter) sind es etwas weniger, weil nicht alle Aktiengesellschaften eine paritätisch besetzten Aufsichtsrat haben.

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