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HeidelbergCement verjüngt Vorstand Weichen für den Generationenwechsel gestellt

Die Übernahme des italienischen Konkurrenten Italcementi durch HeidelbergCement steht kurz bevor. Doch vorher verjüngt der Baustoffkonzern seinen Vorstand – und schafft dabei ein neues Ressort.
15.10.2015 - 19:28 Uhr
HeidelbergCement holt sich drei neue Vorstände ins Haus. Quelle: ap
Vor der Übernahme

HeidelbergCement holt sich drei neue Vorstände ins Haus.

(Foto: ap)

Frankfurt Der Baustoffkonzern HeidelbergCement hat die bevorstehende Übernahme des italienischen Zementkonzerns Italcementi zum Anlass für einen Vorstandsumbau genommen. Zum 1. Februar ziehen drei neue Manager in den Vorstand auf, während Ende Juni die langjährigen Vorstandsmitglieder Daniel Gauthier und Andreas Kern ausscheiden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Wegen der milliardenschweren Übernahme von Italcementi, die im ersten Halbjahr 2016 abgeschlossen werden soll, wird demnach ein neues Vorstandsressort für die Region Afrika-Östlicher Mittelmeerraum geschaffen. Dieses wird der aus der Türkei stammende Hakan Gurdal (47) übernehmen, bisher im türkischen Industrie- und Finanzkonzern Sabanci für das gemeinsam mit HeidelbergCement betriebene Zementgeschäft verantwortlich.

Der 45-jährige Brite Jon Morrish leitet künftig das Nordamerika-Geschäft. Er kam durch die Milliardenübernahme des britischen Baustoffkonzerns Hanson durch HeidelbergCement 2007 zum deutschen Marktführer. Der Australier Kevin Gluskie (48) fing bei HeidelCement vor 25 Jahren als Zementwerksleiter an, er wird künftig von Singapur aus die Geschäfte im Raum Asien-Pazifik leiten.

So verschachtelt sind die Dax-Konzerne
Platz 10: Daimler (327 voll konsolidierte Gesellschaften)
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Der Stuttgarter Automobilriese konzentriert sich seit einigen Jahren wieder voll auf das organische Wachstum in seinem Kerngeschäft mit hochwertigen Autos und Lkws. Die Zahl der konsolidierten Konzerngesellschaften ist in den letzten Jahren leicht geschrumpft.

(Foto: ap)
Platz 9: RWE (341)
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Der Essener Energiekonzern, dem die Erträge aufgrund der Energiewende wegbrechen, sucht auf allen Ebenen nach Einsparpotenzial. Dabei hat man auch die gesellschaftsrechtliche Struktur entdeckt. Die Zahl der GmbHs und AGs im RWE-Reich soll deutlich sinken

(Foto: dpa)
Platz 8: Continental (344)
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Der Automobilzulieferer gehört mit 344 konsolidierten Firmen zwar noch zu den Top-10 der Dax-Konzerne, befindet sich aber bereits deutlich auf dem Weg zu übersichtlicheren Rechtsstrukturen. Seit 2010 ist der Konsolidierungskreis bereits um ein Fünftel geschrumpft.

(Foto: dpa)
Platz 7: Linde (535)
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Der erfolgreiche Industriegase-Konzern wirkt mit seiner rechtlichen Struktur relativ kleinteilig. Das dürfte unter anderem daran liegen, dass viele seiner Onsite-Anlagen, die auf dem Gelände von Kunden laufen, als eigenständige Gesellschaften betrieben werden. Nicht zuletzt die Übernahme von Lincare in den USA hat dafür gesorgt, dass sich der Konsolidierungskreis in den letzten vier Jahren um rund ein Zehntel vergrößerte.

(Foto: dpa)
Platz 6: Thyssen-Krupp (546)
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Der Stahl- und Maschinenbaukonzern gehört gemessen an der Zahl der Einzelfirmen und auch in Relation zum Umsatz zu den komplexeren Firmen im Dax. Der Trend geht aber bereits deutlich in Richtung einfacherer Strukturen, bedingt auch durch Desinvestitionen. Vor vier Jahren hatte der Konzern noch 150 Firmen mehr konsolidiert.

(Foto: dapd)
Platz 5: Siemens (604)
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Auch Siemens gehört nach wie vor zu den relativ komplexen Großkonzernen, obwohl sich der Münchner Elektro-Riese in den letzten Jahren bereits verkleinert hat, etwa durch die Abspaltung von Osram. Angesichts von mehr als 600 Firmen im Konzern dürfte aber noch Spielraum zur Vereinfachung bestehen.

(Foto: dpa)
Platz 4: Heidelberg Cement (744)
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Deutschland größter Baustoffkonzern hat die Zahl seiner Konzerngesellschaften in den letzten Jahren bereits deutlich reduziert, bewegt sich mit 744 Einheiten aber immer noch in der Spitzengruppe. Die hohe Zahl ist dabei nicht untypisch für den Baustoffsektor; Konkurrenten wie Lafarge haben noch größere Konsolidierungskreise. Vor allem das Transportbeton-Geschäft wird über viele kleine lokale Gesellschaften betrieben.

(Foto: ap)

Der Konzern habe damit die Weichen für einen Generationswechsel im Vorstand gestellt, erklärte das Unternehmen. Vorstandschef Bernd Scheifele ist noch bis 2020 bestellt. Als Kronprinz für den 57-Jährigen gilt sein Stellvertreter, der 49-jährige Dominik von Achten.

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