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Impfstoffhersteller Curevac beruft Interimschef Haas dauerhaft an die Vorstandsspitze

Das Unternehmen plant langfristig mit Franz-Werner Haas als Vorstandsvorsitzenden. Der hatte der den erkrankten Firmengründer bisher vertreten.
04.08.2020 - 15:57 Uhr Kommentieren
Der Interimschef wird zur Dauerlösung. Quelle: AP
Franz-Werner Haas (auf dem Bildschirm zu sehen)

Der Interimschef wird zur Dauerlösung.

(Foto: AP)

Tübingen Interimschef Franz-Werner Haas bleibt dem Tübinger Biotechunternehmen Curevac als Vorstandsvorsitzender erhalten. Haas hatte diesen Posten im März übernommen, als Unternehmensgründer Ingmar Hoerr seine Funktion aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. Der stellvertretende Vorstandschef, der seit 2012 für Curevac arbeitet, sollte Hoerrs Rolle eigentlich bis zu dessen Rückkehr übernehmen.

Ein Curevac-Sprecher sagte am Dienstag, Hoerr sei nach wie vor erkrankt, befinde sich aber auf dem Weg der Besserung. Es sei noch nicht final entschieden, welche Rolle er künftig im Unternehmen übernehmen wird. Curevac arbeitet an einem Corona-Impfstoff und hatte für Aufsehen gesorgt, als sich die Bundesregierung mit 300 Millionen Euro an der Firma beteiligte.

In einer privaten Finanzierungsrunde hatte sich das Unternehmen im Juli einen Gesamtbetrag von 640 Millionen Dollar (560 Millionen Euro) gesichert. Die Finanzierungsrunde beinhalte bereits bekanntgewordene Kapitalbeteiligungen der Bundesregierung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über 343 Millionen Dollar (300 Millionen Euro) und des britischen Konzerns Glaxo-Smithkline (GSK) über 171 Millionen Dollar (150 Millionen Euro). Zusätzlich hätten sich die Qatar Investment Authority (QIA) und eine Gruppe bestehender und neuer Investoren mit zirka 126 Millionen Dollar (110 Millionen Euro) beteiligt.

Curevac wurde in der Vergangenheit maßgeblich von SAP-Mitgründer Dietmar Hopp finanziert, der über seine Holding Dievini lange Zeit rund 80 Prozent des Kapitals kontrollierte. Durch die jüngste Finanzierungsrunde dürfte sein Anteil auf weniger als 60 Prozent gesunken sein. Ein IPO an der US-Technologiebörse Nasdaq, wo die Konkurrenten Moderna und Biontech bereits notiert sind, soll die Finanzkraft weiter stärken.

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    Curevac entwickelt einen eigenen Impfstoffkandidaten gegen Covid-19, der Anfang Juli in die ersten Tests an Menschen gegangen ist. Klinische Resultate zu dem Projekt wurden bisher zwar noch nicht publiziert, Daten aus Tierversuchen deuten aber auf eine relativ hohe Effizienz des mRNA-Vakzins von Curevac.

    Mehr: Die zehn wichtigsten Corona-Impfstoff-Unternehmen – und wie weit sie sind.

    • rtr
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