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Indischer Schnapsbaron Gläubiger jagen den „König der guten Zeiten“

Mehr als 1,2 Milliarden Euro soll Vijay Mallya indischen Banken schulden – doch der Besitzer des Spirituosenherstellers United Spirits hat sich offenbar abgesetzt. Gläubiger und indische Behörden haben die Jagd eröffnet.
Viele Kritiker werfen indischen Banken vor, Kredite zu leichtfertig zu vergeben – im Falle Mallyas hatten sie vermutlich recht. Quelle: AFP
Der Schnapsbaron

Viele Kritiker werfen indischen Banken vor, Kredite zu leichtfertig zu vergeben – im Falle Mallyas hatten sie vermutlich recht.

(Foto: AFP)

Neu Delhi In Indien jagen wütende Gläubiger den „König der guten Zeiten“, den Schnapsbaron Vijay Mallya. Er soll mehr als einem Dutzend Banken insgesamt 90 Milliarden Rupien (1,2 Milliarden Euro) schulden. Finanzminister Arun Jaitley versprach im Fernsehsender India Today, jede Behörde – vom Zoll bis zur Polizei – werde handeln. Die Banken hätten zugesichert, sie würden sich „jeden Penny“ zurückholen, den sie bekommen könnten.

Mallya hatte Indien am 2. März verlassen, nachdem zu seiner Festnahme aufgerufen worden war. Die Finanzpolizei hat ihn für Freitag vorgeladen; der Gesuchte hat aber bislang nicht gesagt, ob er auch erscheinen wird. Mallya ist offiziell nicht wegen irgendeines Verbrechens angeklagt. In einer Reihe von Interviews hat er bestritten, sich abgesetzt zu haben.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf den indischen Bankensektor, dem Kritiker vorwerfen, allzu leichtfertig Kredite zu vergeben. Die vielen faulen Kredite gefährden demnach bereits die Finanzstabilität von Asiens drittgrößter Volkswirtschaft. Die Regierung steht in der Kritik, weil sie nicht entschlossen gegen reiche Geschäftsleute vorgeht, die sich riesige Summen leihen und nicht zurückzahlen.

Diese Firmen füllen Deutschland ab
Platz 15: Hardenberg-Wilthen
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Mit Korn hat alles angefangen. Die Geschichte von Hardenberg-Wilthen geht bis ins Jahr 1700 zurück. Damals hieß das Unternehmen „Kornbrennerei Hardenberg“. In der heutigen Form wurde der Spirituosenkonzern im Jahre 1998 gegründet. Neben dem Korn verkauft Hardenberg-Wilthen unter anderem auch den Likor „Original Danziger Goldwasser“ und den Weinbrand „Wilthener“.

Umsatz (2014): 87,4 Millionen Euro

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 14: Brown-Forman Deutschland
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1996 ist Brown-Forman in den deutschen Markt eingestiegen. Zum Produktsortiment zählen die Whiskeys „Jack Daniel's“ und „Southern Comfort“, die Vodka-Marke „Finlandia“ und die Tequila-Marke „El Jimador“. In Deutschland beschäftigt der Konzern 100 Mitarbeiter. Weltweit arbeiten 4100 Menschen für Brown-Forman.

Umsatz (2014): 107,4 Millionen Euro

(Foto: dpa - picture-alliance)
Platz 13: Beam Deutschland
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Zu den Klassikern von Beam Deutschland gehört der Bourbon „Jim Beam“ in all seinen Variationen. Das Portfolio des Unternehmens Beam Suntory beinhaltet unter anderem auch die Whiskeys „Maker's Mark“ und „Canadian Club“. Im vergangenen Jahr belief sich de Deutschland-Umsatz auf über 118 Millionen Euro.

Umsatz (2014): 118,7 Millionen Euro

(Foto: ap)
Platz 12: Berentzen
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Der Apfelkorn von Berentzen ist das wohl bekannteste Produkt des Unternehmens. Trotz des bekannten Produkts steckte Berentzen 2008 in einer tiefen Krise. Nachdem sich die Eigentümerfamilie zurückgezogen haben, entstand im Geschäftsjahr 2008 ein Verlust von rund 22,5 Millionen Euro. Mittlerweile ist Berentzen aus dem Gröbsten wieder raus.

Umsatz (2014): 153,4 Millionen Euro

(Foto: dpa)
Platz 11: Diversa
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Über 160 Millionen Euro setzt der Spirituosenkonzern Diversa in Deutschland um. Der Cognac Remy Martin gehört zu den Premiumprodukten des Unternehmens. Auf der Homepage von Diversa wird er für seine verführerische Note reifer Sommerfrüchte gelobt.

Umsatz (2014): 163,5 Millionen Euro

(Foto: Reuters)
Platz 10: Rola
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Im oberschlesischen Beuthen gegründet und nach den Zweiten Weltkrieg in Rottenburg an der Laaber neu aufgebaut, produziert Rola jährlich 50 Millionen Flaschen für Discounter in Deutschland. Größter Abnehmer der Spirituosen ist Aldi.

Umsatz (2014): 173,6 Millionen Euro

(Foto: Screenshot)
Platz 9: Semper idem Underberg
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Semper idem Underberg generiert mit gerade einmal 164 Mitarbeitern einen Umsatz von über 180 Millionen Euro. Bekanntgeworden ist das Unternehmen mit seinem gleichnamigen Magenbitter „Underberg“. Im Lauf der Zeit wurden neue Spirituosen hergestellt und zahlreiche Konkurrenten aufgekauft. 1972 erwarb Underberg das Unternehmen Gürtler sowie die Sektkellerei Schlumberger. Hinter den Produkten „Metaxa“, „Moskovskaya“ und „Pitu“ verbirgt sich ebenfalls Underberg.

Umsatz (2014): 181,1 Millionen Euro

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