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Interview zum Mehdorn-Wechsel „Er steht gerne in vorderster Front“

In einer seiner wenigen Phasen ohne Management-Job teilte sich Ex-Bahn-Chef Hartmut Mehdorn ein Büro unter anderem mit dem ehemaligen Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter. Der lobt die Schaffensfreude Mehdorns.
08.03.2013 - 11:31 Uhr 1 Kommentar
Herbert Walter, ehemaliger Vorstandschef der Dresdner Bank. Quelle: Bert Bostelmann/Bildfolio

Herbert Walter, ehemaliger Vorstandschef der Dresdner Bank.

(Foto: Bert Bostelmann/Bildfolio)

Herr Walter, Sie kennen Herrn Mehdorn sehr gut, hatten ein gemeinsames Büro mit ihm. Was halten Sie von seiner Berufung zum Berliner Flughafenchef?

Ich glaube, dass er der Richtige ist. Er kennt die Berliner Verhältnisse und hat bei Air Berlin gesehen, wie das Luftfahrtgeschäft läuft. Er hat sicherlich auch ein persönliches Interesse daran, die international einsetzenden Zweifel an der deutschen Fähigkeit, Großprojekte zu stemmen, aus der Welt zu schaffen. Ich denke, dazu wird er einen Beitrag leisten. Schließlich ist er von Beruf Ingenieur, dem bekanntlich nichts zu schwer ist.

Warum macht einer mit 70 Jahren noch diesen Job? Überall wird über Altersgrenzen für Manager geredet …

Wo es Regeln gibt, gibt es auch Ausnahmen. Mehdorn ist eine Ausnahme. In seiner Lebensphase konzentrieren sich die meisten Manager auf Aufsichtsratsmandate. Er nicht. Er steht gerne noch immer in vorderster Front.

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    Welche wichtige Fähigkeit bringt er mit?

    Was ich an ihm schätzen gelernt habe: Wenn er sich für etwas einsetzt, dann hat er den ultimativen Willen, das umzusetzen. Und das hat auch Wirkung auf sein Umfeld – er kann eine Belegschaft mitreißen. Ich habe wenige Leute kennen gelernt, die so darauf fokussiert sind, auch schwierige Sachen zu stemmen.

    Wird Mehdorn Erfolg haben?

    Er wird in die Hände spucken und an der Arbeit auch noch Freude haben. Sicher wird nicht alles immer gut gehen und ihm auch manchmal der Schweiß auf der Stirn stehen. Aber ich bin sicher: Er packt die Aufgabe mit Mut und Optimismus an und wird das auch hinkriegen.

    Herbert Walter, 58, führte von 2003 bis 2009 die Dresdner Bank. Vorher war er bei der Deutschen Bank weltweit für Privat- und Geschäftskunden verantwortlich. Heute arbeitet Walter als selbständiger Berater und teilte sich ein Büro mit Hartmut Mehdorn nach dessen Abgang bei der Deutschen Bahn. Walter schreibt eine wöchentliche Kolumne für Handelsblatt Online – Walter direkt

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    1 Kommentar zu "Interview zum Mehdorn-Wechsel: „Er steht gerne in vorderster Front“"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Zitat : Er wird in die Hände spucken

      den Flughafen endgültig gegen die Wand fahren,

      genau so, wie ich es mit der Dresdner Bank gemacht habe !

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