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Investmentbanker Colin Roy weiß nichts von Bestechungsplänen bei Mannesmann-Übernahme Ackermann weist vor Gericht alle Anschuldigungen zurück

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Aber für das Urteil zählt nur das, was im Gericht vorgetragen wird - und nicht das, was schon vorher in den Akten steht. So muss Ackermann diese Punkte noch einmal vortragen, wenn er seiner Version Gehör verschaffen will. Eine Stunde lang schildert er, wie und warum er nach der Mannesmann-Übernahme durch Vodafone gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Aufsichtsratsausschusses für Vorstandsangelegenheiten jene 111 Millionen Mark an Prämien und Pensionsabfindungen bewilligte, wegen derer er heute vor Gericht steht. Neben ihm angeklagt sind unter anderem der frühere Mannesmann-Chef Klaus Esser, Aufsichtsratschef Joachim Funk und der ehemalige IG-Metall-Vorsitzende Klaus Zwickel.

Ackermanns Tenor ist klar an diesem Morgen. Die Beschlüsse waren korrekt, formal und auch inhaltlich. Auch die Höhe der Prämien hält er für angemessen. Schließlich zahlt er - auch wenn er das hier nicht erzählt - seit Jahren Millionen-Boni wie andere Taschengeld. Um ihre Investmentbanker zusammen zu halten, schüttet die Deutsche Bank auch in schlechten Jahren drei bis vier Milliarden Euro Prämien aus. Auch hohe Abfindungen sind für ihn nichts Ungewöhnliches: Frank Newman, Chef von Bankers Trust, kassierte von der Deutsche Bank nach der Übernahme eine Abfindung von rund 100 Millionen Dollar.

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