Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Investmentbanker Colin Roy weiß nichts von Bestechungsplänen bei Mannesmann-Übernahme Ackermann weist vor Gericht alle Anschuldigungen zurück

Seite 3 von 3:

Dass die Wirtschaftsprüfer der Gesellschaft KPMG trotz dieser international üblichen Praxis Bedenken gegen die Prämien hatten, hat Ackermann - so berichtet er - erst spät erfahren, bei einer Sitzung des Bilanzausschusses des Aufsichtsrats. Und von etwaigen Bestechungsplänen, wie sie am Freitag ein Investmentbanker schilderte, habe er nichts gewusst.

Der Investmentbanker Colin Roy, einer der engsten Berater von Mannesmann-Chef Esser während der Übernahmeschlacht, stärkt Ackermann in diesem Punkt. Er sagt aus, auch er wisse nichts davon, dass Mannesmann-Großaktionär Hutchison Whampoa damals erwogen habe, die Entscheidung durch eine Zahlung an Esser zu beschleunigen. Als der Hutchison-Generalbevollmächtigte Canning Fok am Abend des 2. Februars 2000 in ein Vier- Augen-Gespräch Essers mit Vodafone-Chef Chris Gent gestürmt sei, "war der Deal schon gelaufen". Einen unterschriftsreifen Übernahmevertrag präsentierten Esser und Gent aber erst 24 Stunden später.

Startseite
Seite 123Alles auf einer Seite anzeigen
Serviceangebote