Jain-Nachfolge Deutsche Bank sucht den neuen Investmenthelden

Bald fällt die Entscheidung darüber, wer in Zukunft die Investment-Sparte der Deutschen Bank leiten soll. Anshu Jain und Jürgen Fitschen entscheiden gemeinsam. Vier Kandidaten haben gute Chancen auf den wichtigen Posten.
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Wer wird bei der Deutschen Bank in die Fußstapfen von Anshu Jain treten? Quelle: Reuters

Wer wird bei der Deutschen Bank in die Fußstapfen von Anshu Jain treten?

(Foto: Reuters)

Frankfurt/LondonAm vergangenen Donnerstag, auf der Bilanzpressekonferenz, begann für die Deutsche Bank eine neue Zeitrechnung. Josef Ackermann, der Vorstandschef, ist formal zwar noch bis zur Hauptversammlung Ende Mai im Amt. Doch seine Nachfolger, Jürgen Fitschen und Anshu Jain, werden bis dahin immer mehr Aufgaben des Schweizers übernehmen. Schon in dieser Woche wolle man „in Gespräche gehen“, was die künftige Aufgabenverteilung bei Deutschlands größter Bank angeht. Beim Neustart, so viel steht fest, wird es nicht nur Gewinner geben.

Spannend ist vor allem die Frage, wer ab Mai das Investment-Banking leiten wird. Jenen Geschäftsbereich, den zuvor Anshu Jain befehligt hatte. Und wer die weltweite Verantwortung für die Regionen und die Firmenkunden in Deutschland bekommt, bisher Fitschens Bereich. Hoffnungen dürfen sich vier Manager machen, über die das Spitzenduo mit Ackermann diskutieren will.

Dabei gilt offenbar: Nicht nur der Vorstandsvorsitz des größten deutschen Geldhauses soll geteilt werden. Auch das Investment–Banking wird in Zukunft wohl von zwei Managern geführt werden. Endgültige Personalentscheidungen wollen Fitschen und Jain allerdings erst im März treffen, wenn die Diskussionen mit Ackermann abgeschlossen sind, heißt es in Bankkreisen.

Die Arbeitsteilung wird dabei wohl ähnlich aussehen wie früher unter Jain und dem Amerikaner Michael Cohrs, die den Bereich bis zum Sommer 2010 sechs Jahre lang geführt hatten. Jain war damals für das Handelsgeschäft zuständig, Cohrs für die Unternehmensfinanzierung, die Beratung von Übernahmen und Wertpapierplatzierungen sowie für das Transaction Banking, also Zahlungsverkehr und Wertpapierabwicklung.

Für die Leitung des Wertpapierhandels gilt Colin Fan als Favorit, der im Moment für den Bereich Unternehmensanleihen und Schwellenländer verantwortlich ist. Aber auch Michele Faissola, dem Leiter des Geschäfts mit Staatsanleihen und Rohstoffen werden gute Chancen eingeräumt.

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9 Kommentare zu "Jain-Nachfolge: Deutsche Bank sucht den neuen Investmenthelden"

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  • bla bla bla.... ja nun es ist das Handelsblatt, das muss über so etwas berichten.... ich lese es ja auch, aber was denke ich dabei?

    "Deutsche Bank sucht den neuen Investmenthelden"

    Merkwürdige "HELDEN"!

    Die deutsche Bank ist in reichlich BETRUGS-Verfahren verwickelt. Ich habe Bücher gelesen, auch Krimis, von ehemaligen Insidern, Aussteigern, die die innnere panische Notlage der "Banker" detailliert und gekonnt beschreiben: von Panik und Angst getrieben. Die deutsche Bank ist doch längst sturmreif geschossen.

    Wer ist "Ackermann"? Jemand, der wußte, wie man sich auf einem bestimmten Parkett geschickt bewegt, sich die Taschen vollsteckt, indem man klug die Lage ausnutzt. Eine traurige Symbolfigur. Und nun? Der Bogen ist längst überspannt. Soll heißen: der nächste Schuß geht ins eigene Auge.

    Wehe den Besiegten!

    Dank also ans Handelsblatt, ich lese zwischen den Zeilen, aber dafür müssen da ja auch nun mal überhaupt Zeilen stehen.

    Ich meine: noch mehr Geld drucken, den Gierigen ins weit aufgerissene Maul stopfen, bis sie schier daran ersticken.
    Was geht mich Ackermanns oder seiner Nachfolger Schicksal an?

    Die Alpen kümmerts auch nicht.

  • hihi, den findet man in den Mitbürgern, die der Bild-zeitung / Wull-Affäre auf den Leim gegangen sind.

  • Guten Tag,... Wie waere es mit einem Hottentotten;... oder noch besser ein Tutsi. Deren laufen jede Menge in Ruanda herum;... die Kerle sind Grossgewachsen, haben also Weitsicht, gehen ueber Leichen ( vorwiegend kleinere etwa die Hutu ) fuehlen sich als Herren und sind auch noch Schwarz dazu. Desweiteren sprechen sie kein Wort Deutsch. Deutsche Bank was willst du mehr. Besten Dank

  • Vielen Dank für den freundlichen Hinweis, wir haben es sofort geändert.

  • Lauter Superhelden und am Ende fehlt Bicycle Repair Man.

  • Der Observer enthüllt, warum die Queen immer so nett ist

    Der Erste Opiumkrieg war ein militärischer Konflikt zwischen Großbritannien und dem Kaiserreich China der Qing-Dynastie von 1839 bis 1842.

    Als Ergebnis des Kriegs wurde China zur Öffnung seiner Märkte und insbesondere zur Duldung des Opiumhandels gezwungen.

    »Es ist schon eine Rarität, eine seltene und angenehme Überraschung, wenn in der britischen Presse einmal Nachrichten über das Königshaus stehen, die der Wahrheit nahe kommen. Letzte Woche wetteiferte eine solche Nachricht mit den Schlagzeilen zu den weltpolitischen Ereignissen auf der ersten Seite der ehrwürdigen Londoner »Times« vom 27. August 1993. Die Überschrift:,»Königliche Familie war »high« in den Highlands.« DerArtikel, der auf eimen sorgfältig recherchierten Bericht des schottischen Magazins »Leopard« basiert, enthüllt, daß im britischen Königshaus Drogen und Rauschgift zum selbstverständlichen Zubehör gehören.

    Anhand von Originaldokumenten bewies »Leopard«, daß Königin Viktoria und ihre Entourage, zum Beispiel die Churchill- und Rothschild-Famillen, regelmäßig bei einer Apotheke in den Highlands größere Posten Kokain, Heroin und andere Rauschgifte orderten.

  • Also ein Supermann ist schon gefragt, wenn endlich das Zocking (Investment Banking), vom normalen Banking abgetrennt wird.

    Nichts spricht gegen das Zocken, aber wenn die Deutschland-GmbH die Giftpapiere des Eigners (USA) aufkaufen müssen, zahlen wir wieder 1 Billion für amerikanische Giftpapiere.


  • Bravo, el Sapo. Grammatik sollte Lehrfach auf der Journalistenschule sein ?!

  • Muss es nicht heißen: ... sucht den neuen Investmenthelden?

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