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Jesper Brodin Ikea bekommt einen neuen Chef

Führungswechsel bei Ikea: Vorstandschef Peter Agnefjäll gibt seinen Posten bei dem Möbelriesen zum 1. September auf. Nachfolger wird mit Schwedenchef Jesper Brodin ein Vertrauter von Gründer Ingvar Kamprad.
24.05.2017 Update: 24.05.2017 - 11:24 Uhr Kommentieren
Der Manager war unter anderem Assistent von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Quelle: Ikea
Jesper Brodin

Der Manager war unter anderem Assistent von Ikea-Gründer Ingvar Kamprad.

(Foto: Ikea)

Leiden Der Möbelhändler Ikea setzt in seiner Chef-Etage weiterhin auf Manager aus dem Heimatland Schweden. Zum 1. September übernimmt der in Göteborg geborene Jesper Brodin den Vorsitz der globalen Ikea-Group, wie das Unternehmen am Mittwoch am niederländischen Konzernsitz Leiden mitteilte.

Er folgt seinem Landsmann Peter Agnefjäll, der das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu einem nicht genannten Ziel verlässt. Vor einer neuen Aufgabe wolle er zunächst Zeit mit seiner Familie verbringen, ließ der 46-Jährige wissen. Er hatte den Konzern seit 2013 geführt und unter anderem den Online-Verkauf vorangebracht.

Sein 48 Jahre alter Nachfolger Brodin arbeitet den Angaben zufolge seit 1995 in verschiedenen Positionen bei Ikea, unter anderem als Assistent des legendären Ikea-Gründers Ingvar Kamprad. Zuletzt hatte er die Kreativzentrale „Ikea of Sweden“ geleitet und damit für die Lieferketten und die Entwicklung des Sortiments verantwortlich gezeichnet.

Was Sie noch nicht über Ikea wussten
Auf den Hund gekommen
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Ein Bello zwischen Billys: Bei Ikea gibt es auch Hunde. Allerdings hat der Möbelriese nicht gleich die Lampen-Abteilung zum Welpen-Paradies umfunktioniert. Und zusammenbauen muss die Kläffer auch niemand. Die Hunde im Geschäft sind nur Pappaufsteller und dienen einem guten Zweck: Sie sind originalgetreue Abbilder realer Hunde im Tierheim, die ein neues Zuhause suchen. "Wir dachten, es sei die perfekte Möglichkeit, Menschen zu zeigen, wie ihr Zuhause mit einem Haustier darin aussehen würde“, erklärt eine Ikea-Marketing-Mitarbeiterin dem „Business Insider“. Für das Projekt „Home for Hope“ arbeitet Ikea mit mehreren Tierheimen zusammen. Bislang gibt es die Ikea-Hunde in den Städten Tempe (Arizona) und Singapur.

(Foto: Screenshot)
Eine Menge Holz
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Ikea ist der unangefochtene Gigant unter den Möbelhäusern – und einer der ganz Großen auf dem weltweiten Holzmarkt. Dem „Pacific Standard“ zufolge verbraucht der schwedische Konzern rund ein Prozent der weltweiten Holzproduktion. Insgesamt sind das rund 14 Millionen Kubikmeter Holz, die Ikea pro Jahr in Bretter und Spanplatten steckt – Papier- und Verpackung nicht mit eingerechnet.

(Foto: dpa)
Gut gebettet
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Jeder zehnte Westeuropäer wird auf einer Ikea-Matratze gezeugt – behauptet Jan Kluge in seinem Buch „Unliebsame Wahrheiten“. Besonders die Engländer scheinen sich dabei auf schwedischen Matratzen wohlzufühlen. In dem Königreich soll sogar jedes fünfte Neugeborene ein Ikea-Kind sein.

(Foto: dpa)
Beliebter als die Bibel
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Jedes Jahr im Herbst beginnt für Ikea die hektischste Phase des Jahres. Dann bringt das Unternehmen nämlich seinen neuen Katalog heraus – und lockt in den folgenden Monaten die meisten Kunden in die Einrichtungszentren. Mittlerweile gibt es den 300-seitigen Katalog zwar auch digital und als App, aber auch die gedruckte Variante geizt nicht mit Superlativen: Der Katalog für 2016 wurde rund 220 Millionen Mal gedruckt. Zum Vergleich: Die Bibel wird, Schätzungen zufolge, rund 100 Millionen Mal verkauft oder verteilt.

(Foto: obs)
Spielplatz für Männer
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Wer einmal im Möbelhaus drin ist, soll so schnell nicht mehr rauskommen. So lautet die Formel von Ikeas Kundenpolitik. Die Besucher sollen sich Zeit nehmen, stöbern, schlendern und kaufen – vor allem Frauen. Und damit die beim Einkaufsbummel nicht gestört werden, erprobt Ikea eine „Männerkrippe“.  Bei kostenlosen Softdrinks, Playstation und Kicker können Frauen ihre Männer dort „abgeben“, um ungestört die Kreditkarte heiß laufen zu lassen. In einer Filiale in Sydney hat Ikea das Programm „Mänland“ bereits getestet. Mit Erfolg, sagt der Konzern.

(Foto: ap)
Erfolgreich mit Köttbullar und Hot Dogs
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Ikea gehört in  Deutschland zu den umsatzstärksten Systemgastronomen. Mit einem Jahresumsatz von 230 Million Euro (2017) hängt der Möbel-Riese selbst Vapiano und Starbucks locker ab.

(Foto: dpa)
Alle zehn Sekunden ein Billy
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Das Bücherregal „Billy“ ist einer der Ikea-Verkaufsschlager schlechthin. Seit 1979 verkauft der Konzern das schlichte Bücherbord in rauen Mengen. Deutlich über 41 Millionen Stück sollen es bisher sein, genaue Zahlen veröffentlicht das Möbelunternehmen nicht. Wie BBC News errechnet hat, nimmt das Bücherregal damit weltweit einen Spitzenplatz ein: Alle Ikea-Filialen und rund 690 Millionen Besucher jährlich zusammengenommen, kauft alle zehn Sekunden ein neuer Kunde ein Billy-Regal. Seit Sie das erste Bild dieser Galerie aufgerufen haben, sind also wieder Dutzende neue Bücherregale verkauft worden.

(Foto: dpa)

An der weltweiten Expansionsstrategie und dem Umsatzziel von 50 Milliarden Euro im Jahr 2020 werde sich mit dem Wechsel nichts ändern, kündigte der Chef der übergeordneten INGKA-Holding, Lars-Johan Jarnheimer, an. Große Wachstumschancen sehe man in China, Indien und den USA, sagte der scheidende Chef Agnefjäll der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Im Geschäftsjahr 2015/2016 (31. August) hatte Ikea weltweit 34,2 Milliarden Euro erlöst, davon 4,75 Milliarden Euro auf seinem größten Einzelmarkt Deutschland. Der globale Gewinn war von 3,5 auf 4,2 Milliarden Euro gestiegen. Aktuell betreibt Ikea 348 eigene Einrichtungshäuser und 45 Einkaufszentren. Zum Ende des Geschäftsjahres hatte der Konzern 163 600 Mitarbeiter.

  • dpa
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