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Jobs-Nachfolger Cook Der Neue

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Die Schwächen von Tim Cook

Anders als Jobs, der sehr aufbrausend sein kann, wird Cook allgemein als ruhig beschrieben. Auch während aufgeheizter Diskussionen erhebt er niemals die Stimme, was aber nicht auf mangelnde Härte und Durchsetzungsvermögen schließen lassen sollte. Regelmäßig ließ er auch sonntags Meetings einberufen, um die Termine der Woche abzuarbeiten, er stellt gezielte Fragen und erwartet präzise Antworten. „Forbes“ zitiert einen ungenannten früheren Mitarbeiter von Cook damit, dass er in Meetings auch schon mal Teilnehmer „geschreddert“ habe. Er stelle dann Fragen, die der Betroffene garantiert nicht beantworten könne, und höre bis zum Schluss nicht damit auf.

Wie Jobs, oder genauer gesagt jeder bei Apple, trägt Cook keine Anzüge bei der Arbeit, bevorzugt T-Shirt, Rollkragenpullover, Jeans und Sneakers. Immer wieder wird gerne von einem Treffen mit hochrangigen Vertretern eines großen Telekom-Konzerns erzählt, nach der ein Manager dezent fragte, ob man nicht vielleicht beim nächsten Mal eine angemessene Kleidung tragen könnte. Jobs Antwort: „Wir sind Apple. Wir tragen keine Anzüge. Wir besitzen nicht mal welche.“

Wenig bekannt ist über das Privatleben von Tim Cook. Aufgewachsen in einfachsten Verhältnissen in Robertsdale im US-Staat Alabama machte er seinen MBA an der Duke Universität und studierte Maschinenbau an der Auburn Universität. Privat ist er begeisterter Radrennfahrer und lebt heute in Palo Alto.

Als seine schwache Seite gilt ein Mangel an Kreativität oder Visionen und wenig Gespür für Marketing, was sich allerdings geändert haben könnte. Mit der ausdrücklichen Genehmigung von Jobs sitzt Cook seit 2005 im Board des Konsumgüterherstellers Nike, bekannt für ein erfolgreiches Marketing und exzellente Kundennähe. Die Erfahrungen aus diesem Nebenjob könnten sich bald als außergewöhnlich nützlich erweisen.

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