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Josef Ackermann Spitzenbanker auf dem Weg nach draußen

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Lange Jahre auch der große Spitzenverdiener

Eigentlich hatte Ackermann den Vorstandsvorsitz im Jahr 2010 aufgeben wollen. Doch Anfang 2009 entschloss er sich, länger zu bleiben. „Der Wunsch des Aufsichtsrats und vieler Mitarbeiter haben dazu geführt, dass ich sage, ich sehe mich in der Pflicht und stelle meine persönliche Lebensplanung zurück“, sagte der damals 61-Jährige. Manche vermuten, er habe auch verhindern wollen, dass Aufsichtsratschef Börsig seine Nachfolge anträte.

Ackermann ist der Sohn eines Schweizer Landarztes. In den Führungsgremien der ist der Doktor der Wirtschaftswissenschaften seit Herbst 1996 vertreten. Im Mai 2002 stieg er zum Vorstandssprecher auf. Dem Unternehmen verordnete er bald ehrgeizige Ziele: vor allem eine deutliche Steigerung der Eigenkapital-Rendite, Ziel 25 Prozent. Damit sollte der im internationalen Vergleich niedrige Börsenwert erhöht werden, um das Haus vor einer feindlichen Übernahme zu schützen.

Ackermann war über viele Jahre einer der Spitzenverdiener unter den Vorstandschefs der im Deutschen Aktienindex Dax notierten Unternehmen. Im eigenen Haus freilich übertraf ihn zuletzt Anshu Jain, der Chef des Investmentbankings, das im Jahr 2010 allein 86 Prozent des Vorsteuergewinns der Bank einbrachte.

Ackermann ist mit einer Finnin verheiratet und hat eine Tochter. Er gilt als exzellenter Hobbymusiker in klassischem Gesang und Klavierspiel. Außerdem ist er Opernfan.

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1 Kommentar zu "Josef Ackermann: Spitzenbanker auf dem Weg nach draußen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Herr Ackermann ist wohl der missverstandenste Bankmanager in Deutschland.

    Allen ist die 25 %-Vorgabe. Alle dachten dabei an eine interne Zielvorgabe. Die Aktionäre wissen es heute besser. Der Wert ihrer Aktie hat sich auf dieses Niveau begeben, sein Gehalt dagegen ist fürstlich geblieben.