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Jürg Oleas sollte MG Technologies verlassen, stieg aber auf – und kassierte zweimal Doppelt hält besser

Der Anlagenbauer und Chemiekonzern MG Technologies hat in den vergangenen Jahren mit hohen Sonderzahlungen für seine Chefs Schlagzeilen gemacht. Der neue Vorstandsvorsitzende Jürg Oleas reiht sich jetzt in diese Riege ein. Er kassierte gleich zweimal.
Jürg Oleas

Jürg Oleas

HB DÜSSELDORF. Der Schweizer Maschinenbauingenieur wechselte zum Mai 2001 vom Kraftwerksbauer Alstom in den Vorstand der MG Technologies, wo er für die Chemiesparte um Dynamit Nobel zuständig war. Als diese Mitte 2004 verkauft wurde, sollte Oleas ausscheiden. Er erhielt, wie in diesen Fällen üblich, einen Aufhebungsvertrag. Üblich ist auch, dass die Vergütung für die Restlaufzeit des Vertrages ausbezahlt wird. Für Oleas ist von 1,5 Millionen Euro die Rede.

Nun kam es für Oleas aber anders. Er verließ das Unternehmen nicht, sondern wurde im November vergangenen Jahres zum MG-Chef befördert, weil er für Udo Stark einsprang, der im Streit mit Großaktionär Otto Happel vorzeitig ausschied – mit einer dicken Abfindung.

Oleas kassierte also zweimal: einmal das Geld aus seinem Aufhebungsvertrag, obwohl er das Unternehmen nicht verließ, und die Vergütung für seine neue Aufgabe als Vorstandschef. Aber der neue, nur drei Jahre laufende Vertrag „liegt deutlich unterhalb der Regelungen für frühere Vorstandsvorsitzende der MG Technologies“, hält MG-Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Heraeus der Kritik entgegen. Oleas selbst wollte nicht Stellung nehmen.

Hohe Sonderzahlungen haben bei MG Technologies Tradition. Stark erhielt für sein Ausscheiden rund 6,4 Millionen Euro, obwohl er unmittelbar danach zu MTU wechselte. Kajo Neukirchen konnte 2003 gar 13 Millionen Euro einstreichen.

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