Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Jürgen Richter über Middelhoff „Es ist wie in einer Fantasiewelt“

Für den Ex-Manager Thomas Middelhoff wird es eng. Vergleichsgespräche mit der Deutschen Bank sind gescheitert. Für eine Einigung sei es zu spät, meint ein Vertrauter – und kritisiert Middelhoffs Umgang mit dem Problem.
Kommentieren

Der tiefe Fall des Thomas Middelhoff

Düsseldorf Die Vergleichsgespräche zwischen dem Investor Thomas Middelhoff und der Deutschen Bank sind abgebrochen. „Die Gläubiger haben zunächst still gehalten. Jetzt glauben sie, hingehalten zu werden“, sagt der langjährige Verlagschef Jürgen Richter, der sich in den letzten Monaten um eine Einigung bemüht hat, im Gespräch mit dem Handelsblatt (Montagsausgabe). Nun sagt er auf die Frage, ob er noch etwas für Middelhoff tun könne: „Ich fürchte, dazu ist es zu spät.“

Die Deutsche Bank hat die Privatbank Sal. Oppenheim übernommen, bei der Middelhoff Kunde war. Die Forderungen belaufen sich auf 77 Millionen Euro, denen ein Festgeldkonto über rund 30 Millionen gegenüber steht.

Bei Bertelsmann haben die beiden einst zusammengearbeitet. Nun kritisiert Richter, dass Middelhoff „nicht richtig vergegenwärtigt“, dass er seine Ansprüche an den Immobilienfonds Oppenheim-Esch genau belegen müsse. Die Gespräche seien gut angelaufen, seien im Laufe der Zeit aber immer schwerer geworden, „weil schon bald keine Einigung über Sachverhaltsfragen erzielt werden konnte“.

Richter wörtlich über Middelhoff: „Er schwebt immer noch. Es ist teilweise wie in einer Fantasiewelt. Er sitzt aber knochenharten Leuten gegenüber.“

Der Handelsblatt Expertencall
  • jj
Startseite

Mehr zu: Jürgen Richter über Middelhoff - „Es ist wie in einer Fantasiewelt“

0 Kommentare zu "Jürgen Richter über Middelhoff: „Es ist wie in einer Fantasiewelt“"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.