Karriere So stellt sich Alibaba-Chef Ma den idealen Job-Bewerber vor

Führende Unternehmen sind auf gute Mitarbeiter angewiesen. Alibaba-Chef Ma setzt dabei nicht auf Experten, sondern Bewerber voller Optimismus, die keine Angst vor Fehlern haben.
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„Wenn man als Unternehmer nicht optimistisch ist, gerät man in Schwierigkeiten.“ Quelle: dpa
Jack Ma

„Wenn man als Unternehmer nicht optimistisch ist, gerät man in Schwierigkeiten.“

(Foto: dpa)

New YorkDas Wachstum und der Erfolg eines Unternehmens sind von den richtigen Mitarbeitern abhängig. Dies gilt auch für Jack Ma, den Gründer des chinesischen Tech-Riesen Alibaba. Der Onlinehändler hat sich zu einem globalen Unternehmen mit mehr als 80.000 Mitarbeitern weltweit entwickelt. Um diesen Erfolg fortzusetzen, setzt der Alibaba-Chef vor allem auf ein Motto bei der Einstellung neuer Mitarbeiter: Vermeide die „besten“ Leute und die „Experten“.

„Ich hasse es, Leute einzustellen, die sich als Experten präsentieren, denn es gibt keine Experten der Zukunft, sie sind immer Experten von gestern“, sagte Ma letzte Woche auf der indonesischen Insel Bali, berichtet der US-Sender CNBC. „Es gibt keine besten Leute. Die besten Leute sind immer in deinem Unternehmen, du trainierst sie, um die Besten zu werden.“ Und das beginnt damit, dass man Mitarbeiter einstellt, die bereit sind zu lernen und keine Angst davor haben, Fehler zu machen, fügte er hinzu.

Der Klassenerste zu sein ist dabei keine Voraussetzung, um von Ma eingestellt zu werden. Der Internetunternehmer, der zu den reichsten Menschen der Welt gehört, ist sogar dafür bekannt, dass er dies meidet.

In dem Buch „Alibaba: The House That Jack Ma Built“ erklärt der Autor Duncan Clark, dass Ma lieber Leute einstellt, die nicht unbedingt Spitzenreiter in ihren Schulen und Universitäten sind. Ma erklärte, dass die „College-Eliten“ schnell frustriert sein würden, sobald sie auf Schwierigkeiten in der Arbeitswelt stoßen, heißt es in Clarks Buch.

Dennoch müssen die Kandidaten über Intelligenz verfügen, um sich in dem sich ständig verändernden Geschäftsumfeld zurechtzufinden, offenbarte der 54-jährige Ma letzte Woche.

Ma sagte, dass er Menschen mit einem hohen Emotionalen Quotienten (EQ) bevorzugt. Diese hätten bessere Führungseigenschaften und seien Teamplayer. Aber ohne etwas Intelligenz würden sie auch nicht weit kommen, fügte er hinzu. „Du solltest den EQ haben, um mit anderen arbeiten zu können, und du solltest IQ haben, damit du weißt, was du tust“, sagte er.

Ma legt zudem viel Wert auf Optimismus. Diese Eigenschaft kann Mitarbeitern dabei helfen, eine schwierige Situation in eine positive zu verwandeln, sagte er. „Wenn man als Unternehmer nicht optimistisch ist, gerät man in Schwierigkeiten“, sagte Ma. „Also müssen die Leute, die ich auswähle, optimistisch sein.“

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