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Kevin Rodgers Oberster Devisenchef verlässt Deutsche Bank

Der weltweite Devisenchef Kevin Rodgers verlässt die Deutsche Bank. Er wolle sich aus der Bankenbranche zurückziehen. Die Personalie fällt mitten in laufende Untersuchungen um Währungsmanipulationen.
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Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt: Bald wird hier ein neuer Devisenchef einziehen, denn Kevin Rodgers verlässt im Juni das Geldhaus. Quelle: Reuters

Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt: Bald wird hier ein neuer Devisenchef einziehen, denn Kevin Rodgers verlässt im Juni das Geldhaus.

(Foto: Reuters)

Frankfurt Mitten in den laufenden Untersuchungen um Währungsmanipulationen verlässt der weltweite Devisenchef Kevin Rodgers die Deutsche Bank. Das berichtet das Handelsblatt (Dienstagsausgabe). „Kevin Rodgers hat die persönliche Entscheidung getroffen, sich aus der Bankenbranche zurückzuziehen, um andere Ziele zu verfolgen – darunter akademische und musikalische. Er hat uns Anfang dieses Jahres über seinen Rücktritt informiert und wird die Bank nach einer Übergangszeit im Juni verlassen“, teilte eine Sprecherin der Bank auf Anfrage mit.

Rodgers hat seit Mitte 2012 die Verantwortung für das weltweite Devisengeschäft. Er kam 1999 durch die Fusion mit dem US-Institut Bankers Trust zur Deutschen Bank und war jahrelang im Devisen- und Derivatehandel tätig. Bevor der Brite Investmentbanker wurde, startete er eine Karriere als Musiker mit der Band Happy Refugee, die bis heute existiert.

Rodgers Weggang kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem die Deutsche Bank intern untersucht, inwiefern Mitarbeiter des Hauses in die Manipulation von wichtigen Richtwerten im Devisenmarkt verwickelt sind. Das Haus zählt zu den Top Vier im weltweiten Devisenhandel.

Zuletzt hat das Institut eine Mitarbeiterin in Singapur suspendiert. Zuvor waren drei Händler in New York entlassen worden. Ihnen werden Verfehlungen zur Last gelegt, die bis in die Amtszeit der aktuellen Co-Chefs Anshu Jain und Jürgen Fitschen hineingehen. Bisher hat die Deutsche Bank rund ein Drittel der E-Mail- und Chat-Kommunikation ihrer Devisenhändler untersucht, heißt es im Umfeld des Vorstands. Finanzkreisen betonen, Rodgers Weggang stünde in keinem Zusammenhang mit dem Devisenskandal.

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1 Kommentar zu "Kevin Rodgers: Oberster Devisenchef verlässt Deutsche Bank"

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  • Na, dann wollen wir doch mal für ihn beten, daß er nicht in Bälde einen "Selbstmord" begeht.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/26/bankerin-springt-in-paris-in-den-tod/