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Kinofilm Der Facebook-Krimi

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Noch in der Nacht fängt er seinen besten Freund auf eine Hawaiiparty ab. Er erzählt ihm die Idee von einem exklusiven Netzwerk, auf dem nur Freunden ein Profil vorbehalten ist. Sein Freund soll finanzieren, was Zuckerberg programmieren will und bekommt dafür 30 Prozent an Facebook, Handschlag, abgemacht.

Die kalte Partynacht, es riecht nach Bier und Schnaps: Das ist der Moment für den Big Deal, die Geburtsstunde von Facebook. Jahre später wird der Geldgeber seinen einst besten Freund auf 600 Mio. Dollar verklagen, weil Zuckerberg die Zusage bricht, ohne eine Miene zu verziehen. Außerdem verklagen ihn die drei Studenten wegen Ideenklau. Aber für den Erfolg des Netzwerkes spielt das keine Rolle.

Facebook hat sich, 2004 gegründet, von Harvard an andere amerikanische Unis bis nach Europa verbreitet, bis Zuckerberg es für alle zugänglich und es zu dem machte, was es heute ist.

Nutzer können dort Adressen austauschen, sich Nachrichten schreiben, gegeneinander pokern und Fotos und Videos teilen. Unternehmen, Medien und Promis haben sogenannte Fan-Pages, die Benutzer abonnieren können wie einen Newsletter - und so ihre Vorlieben mitteilen. Zuckerberg nennt das seine Vision einer offeneren Welt. Und die ist vor allem eines: umsatzsteigernd.

Ein Werbeunternehmen kann die kreativste Werbung der Welt entwerfen, sagt Zuckerberg. Aber zu wissen, dass dein Freund Cola mag, ist die beste Werbung für das Getränk.

Der Sportartikelhersteller Nike nutzte die Plattform während der Fußball-Weltmeisterschaft für eine Kampagne. Weil der dreiminütige Werbefilm "Write the future" vielen gefiel, verbreitete er sich atemberaubend schnell. Neun Millionen mal wurde er gesehen. Die Zahl Nike-Fans auf Facebook verdoppelte sich an einem einzigen Wochenende auf 3,1 Mio.

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