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Klaus Kleinfeld Ex-Siemens-Chef wird Berater des saudischen Kronprinzen

Klaus Kleinfeld berät das Königshaus künftig bei der Modernisierung des Landes. Einen anderen prestigeträchtigen Job gibt er dafür auf.
Update: 03.07.2018 - 09:53 Uhr Kommentieren
Saudi-Arabien: Ex-Siemens-Chef wird Berater des Kronprinzen Quelle: Reuters
Klaus Kleinfeld

Der ehemalige Siemens-Chef steigt in Saudi-Arabien zu einem wichtigen Berater des Kronprinzen auf.

(Foto: Reuters)

DubaiDer deutsche Manager Klaus Kleinfeld soll den saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman bei der Modernisierung des Landes beraten. Der ehemalige Chef von Siemens und des US-Aluminiumkonzerns Alcoa werde „größere Zuständigkeiten übernehmen, um die wirtschaftliche, technologische und finanzielle Entwicklung Saudi-Arabiens zu fördern“, erklärte das Herrscherhaus am Dienstag.

Kleinfeld soll seine neue Tätigkeit am 1. August aufnehmen. Den Posten als Leiter des gigantischen Infrastrukturprojekts „Neom“ am Roten Meer gibt er nach nur zehn Monaten auf, bleibt aber im Verwaltungsrat der Projektgesellschaft.

Prinz Mohammed will den Golfstaat weniger abhängig vom Öl-Export machen. Dazu verkauft Saudi-Arabien milliardenschwere Staatsbeteiligungen und steckt das Geld in neue Branchen wie Tourismus und Technologie.

Das Aushängeschild dafür ist Neom, das künftig von Nadhmi al-Nasr geleitet wird. Er war bisher für die Strategie der neuen Industrie- und Geschäftszone zuständig und hatte zuvor mehr als 30 Jahre für den staatlichen Öl-Riesen Saudi Aramco gearbeitet.

Saudi-Arabien veranschlagt die nötigen Investitionen für die Industriezone, die auf einer Fläche von 26.500 Quadratkilometern zwischen dem Roten Meer und dem Golf von Akaba entstehen soll, auf 500 Milliarden Dollar. Dort sollen Branchen von der Energie- und Wasserwirtschaft über die Biotechnologie bis hin zur Unterhaltungsbranche angesiedelt werden. Um internationale Investoren anzulocken, soll die Zone eine Teil-Autonomie erhalten.

Vor allem junge Saudis sehen in Mohammed bin Salman einen Reformer, der unteren anderem Frauen das Autofahren ermöglichte. Kritiker werfen ihm Menschenrechtsverletzungen vor. So gilt der 32-Jährige als Drahtzieher einer Verhaftungswelle gegen Prinzen im vergangenen Jahr, denen Korruption vorgeworfen worden war. Beobachter werteten die Festnahmen als Versuch Mohammeds, seine Macht abzusichern.

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  • rtr
  • dpa
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