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Kleiderordnung Robe und weiße Krawatte obligatorisch

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Klage eines Rechtsanwalts gegen seine Verpflichtung, vor Gericht in Amtstracht zu erscheinen, abgewiesen.

BERLIN. Der Anwalt argumentierte, eine entsprechende Verfügung der Senatsverwaltung der Justiz aus dem Jahr 2004 sei rechtswidrig. Danach haben Anwälte vor Berliner Gerichten in schwarzer Robe, Hemd und weißer oder zumindest unauffälliger Krawatte zu erscheinen.

Die korrekte Kleiderordnung sei Sache der Anwaltskammer, monierte der Anwalt. Überdies sei das Tragen auffälliger Hemden und Krawatten vor Gericht in Berlin üblich. Nichts da, konterten die Richter. Das richtige Styling sei eine Frage des Gerichtsverfassungsrechts, nicht des Berufsrechts. Die Pflicht bestehe, um dem Bürger durch das Auftreten in einer bestimmten Form deutlich zu machen, dass seinem Anliegen im Verfahren mit Respekt begegnet werde. (Az.: 12 A 399/04).

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