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Knallhart: Amerikanische Geschäftsfrauen Frauen im Management: Extrem ambitioniert

Frauen wie HP-Chefin Carly Fiorina, Lucent-Lenkerin Patricia Russo oder Smith Barney-Investmentbankerin Sallie Krawcheck eroberten in den vergangenen vier Jahren wie im Sturm die Chefetagen amerikanischer Großkonzerne.
Gilt als Musterbeispiel einer Power-Frau: HP-Chefin Carly Fiorina. Foto: dpa

Gilt als Musterbeispiel einer Power-Frau: HP-Chefin Carly Fiorina. Foto: dpa

wiwo NEW YORK. Vor allem in der krisengeschüttelten Technologieindustrie hat eine neue Generation von selbstbewussten Businessfrauen das Zepter in die Hand genommen: Neben den oben erwähnten zum Beispiel Xerox-Frontfrau Anne Mulcahy, Ebay-Managerin Meg Whitman, DaimlerChrysler-Technologiechefin Sue Unger oder IBM-Chefstrategin Linda Sanford.

Sie zogen beherzt knallharte Sanierungsjobs durch, die so mancher Mann gescheut hatte. Frauen haben in Amerika inzwischen doppelt soviel Managementpositionen inne wie noch Mitte der Neunzigerjahre. Anders als in Deutschland: Unterm Strich sind hierzulande nur fünf Prozent der Topjobs mit Frauen besetzt.

In den USA kürzere Kündigungsfristen

Keine Frage: Die forschen Damen „sind auf dem Vormarsch“, wie Marcia Kropf, Leiterin Research bei dem auf Karrierethemen spezialisierten Marktforschungsinstitut Catalyst erklärt. „Frauen haben in Amerika inzwischen doppelt so viele Managementpositionen inne wie noch Mitte der Neunzigerjahre.“ Im Topmanagement liegt ihr Anteil mittlerweile bei 15,7 Prozent. Im gleichen Zeitraum hat sich in Deutschland nicht annähernd so viel bewegt: Von 3,2 Prozent im Jahr 1995 ist der Frauenanteil im Topmanagement deutscher Konzerne gerade mal auf sechs Prozent gestiegen.

Der Hauptgrund für die unterschiedliche Entwicklung ist ein kultureller. Die US-Gesellschaft ist insgesamt viel kompetitiver als die deutsche. „Wir leben in einer Wettbewerbsgesellschaft“, sagt Marcia Kropf. „Hier gibt es kein soziales Netz wie beispielsweise in Deutschland.“ Wer sich im viel beschworenen Land der unbegrenzten Möglichkeiten für die Karriere entscheidet, der stellt sich brutalem Wettbewerb. Den gerade erst ergatterten Posten ist Mann wie Frau bei schwacher Leistung von heute auf morgen wieder los. Und anders als in Deutschland gibt es in den USA nicht den Finanzpuffer langer Kündigungsfristen.

Lesen Sie die komplette Geschichte unter www.wiwo.de.

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