Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Komplizierte Glasfassaden Zum Beispiel die Schmidlin AG

Auf jedem Markt gibt es die Spezialisten, die von großen Wettbewerbern in Ruhe gelassen, ja von ihnen regelrecht bewundert werden.
  • Kai-Uwe Peter

Das bedeutet: Sie stehen nicht mehr in unmittelbarer Konkurrenz zu den Großen, denn sie schwimmen mit den großen Fischen, holen sich aber die Brocken, nach denen die Großen nicht schnappen können oder wollen. Solch ein „kleines Wunder“ ist die Schmidlin AG in Aesch bei Basel, ein Spezialist für den Bau komplizierter Glasfassaden. Während die gesamte Baubranche unter drastischen Auftragsrückgängen leidet, hat Schmidlin in den letzten vier Jahren seinen Umsatz mehr als vervierfacht und sein Personal beinahe verdoppelt. Schmidlin hat den Büroturm der Schweizer Rück und die City Hall in London verglast.

Schmidlin nimmt den Großen eine Arbeit ab, die mit überdurchschnittlichen technischen und finanziellen Risiken verbunden ist. Konstruktion, Vorfertigung und Montage, ja selbst der Transport der gläsernen Flächen sind hoch komplexe Vorgänge. Die Kosten betragen bis zu 4 000 Schweizer Franken je Quadratmeter. Wer sich dabei einen Fehler erlaubt oder sich verkalkuliert, steht vor dem Ruin. Schmidlin übernimmt das Risiko und macht sich so unentbehrlich.

Der Handelsblatt Expertencall
Startseite