Konzernlenker Die Kunst, ein Patriarch zu sein

Der Fall Ferdinand Piëch zeigt, wie schwer sich Unternehmen mit dominanten Führungspersönlichkeiten tun. Der Grat ist bisweilen schmal zwischen Genie und Größenwahn. Eine Bestandsaufnahme.
Er war – obwohl nur angestellt – lange eine lebende Ikone für Thyssen-Krupp. Quelle: dpa
Berthold Beitz (sitzend) umringt von seinen Getreuen

Er war – obwohl nur angestellt – lange eine lebende Ikone für Thyssen-Krupp.

(Foto: dpa)

DüsseldorfFerdinand Karl Piëch scheint noch einen dritten Vornamen zu haben. Seit das 78-jährige VW-Urgestein in den vergangenen Wochen um die künftige Vorherrschaft im größten Industriekonzern der Republik einen Machtkampf angezettelt hat, wie man ihn lange nicht gesehen hatte ... seither weiß man, dass Piëch offenbar auch „Der Patriarch“ heißt. Wahlweise „VW-Patriarch“ . Oder „Firmen-Patriarch“.

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