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Die Bereitschaft, in Deutschland zu investieren, sinkt, zeigt eine Umfrage unter US-Firmen. Ein Konzern positioniert sich jedoch klar gegen den Trend.

Kommentare

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  • Herr Müller: wandern Sie gerade wg. Erbschaftssteuer aus Deutschland aus, oder worum geht es? Fakt ist, dass viele vermögende Unternehmer weiterhin ihren Sitz in Deutschland behalten und evtl. Erbschaftssteuern hier bezahlen. Das hat auch etwas mit innerer Einstellung zu tun. Reiche Menschen in Deutschland verarmen jedenfalls nicht durch die Erbschaftssteuer! Man sollte darüber diskutieren, ob Unternehmenssteuern noch wettbewerbsfähig sind; und nicht irgendetwas anderes.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Sommer,

    verwenden Sie doch bitte in der Tabelle für die Deutsche Telekom die Zahlen, die wir auch im Geschäftsbericht 2018 ausweisen.
    Dort wird der Umsatz für das operative Segment USA - das Sie hier mit T-Mobile bezeichnen - im Jahr 2018 mit 36,5 Milliarden Euro angegeben. Das entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,2 Prozent. In Ihrer Tabelle steht dagegen ein Rückgang von 2 Prozent.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Andreas Leigers
    Pressesprecher Deutsche Telekom

  • Noch ist hier nicht aller Tage Abend; wenn sich dann erst einmal auch Umweltverbände und andere Bedenkenträger bei Elon Musk zu Wort melden, wird er sich genauso schnell von dem Standort Deutschland abwenden, wie er sich bis dato dafür entschieden hat – bin gespannt.

  • Nicht nur US-Konzerne wenden sich vom Standort Deutschland ab. Auch der Deutsche Mittelstand sowie vermögende Familien verlassen Deutschland. Ein Hauptgrund hierfür ist die in Europa sowie auch international in Art und Höhe nahezu unbekannte Erbschaftsteuer für Ehepartner und Kinder.

    Es ist eine sehr einfache Rechnung, wieviel Erbschaftsteuer ein einfacher Umzug für die Nachkommen spart. In den meisten Fällen ergibt sich nicht nur bei der Erbschaftsteuer eine erhebliche Einsparung sondern auch für „laufende“ Erträge wie z.B. auch steuerfreie Kursgewinne. Die Kosten des Umzugs sowie die neuen Immobilien machen sich in der neuen Heimat sehr schnell bezahlt. Und viele europäische Staaten freuen sich über vermögende Zuwanderer, die Arbeitsplätze und Kaufkraft mitbringen. Dort ist man für die Behörde kein „potentieller Steuerhinterzieher“ den es maximal zu melken gilt.

    Einen Vorteil bringt der Millionärs-Exodus auch für Deutschland. Das Durchschnittseinkommen der Deutschen sinkt und damit sinkt auch die Armutsgrenze (60% des Nettoeinkommens). Somit sind viele Menschen die vor dem Exodus „arm“ waren wieder über dem Durchschnittseinkommen und somit nicht mehr „arm“. Optimal wäre es, wenn alle Vermögenden Deutschland verlassen, dann verdienen wie in der DDR alle annähernd gleich viel und es gibt gar keine Armut mehr. Mit GRR (Grün-Rot-Rot) sind wir ja auf dem richtigen Weg.

Mehr zu: KPMG-Umfrage zu Investitionen - Zu hohe Steuern, zu wenig Hilfe: US-Konzerne wenden sich vom Standort Deutschland ab