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Künftiger Aufsichtsratschef Mayrhuber drückt bei Lufthansa bald nicht mehr die Reservebank

Seit drei Jahren schreibt das Aktiengesetz eine Karenzzeit vor, bevor Vorstandschefs in den Aufsichtsrat ihrer Firma wechseln dürfen. Wolfgang Mayrhuber hat die Zeit abgesessen und soll bald die Lufthansa überwachen.
19.09.2012 - 19:55 Uhr Kommentieren
Wolfgang Mayrhuber auf der Lufthansa-Hauptversammlung im Jahr 2010. Quelle: dpa

Wolfgang Mayrhuber auf der Lufthansa-Hauptversammlung im Jahr 2010.

(Foto: dpa)

Frankfurt Bei der Lufthansa könnte der ehemalige Vorstandsvorsitzende Wolfgang Mayrhuber im kommenden Jahr Aufsichtsratschef werden. Der Nominierungsausschuss des Gremiums sprach am Mittwoch eine Empfehlung für Mayrhuber als Nachfolger von Jürgen Weber aus. Weber steht zur Hauptversammlung 2013 altersbedingt nicht mehr für eine erneute Wahl bereit.

Mayrhuber war bis Ende 2010 Vorstandschef der Lufthansa und kann erst nach einer zweijährigen „Abkühlphase“ an die Spitze des Kontrollgremiums gewählt werden. Der Österreicher wird von Kritikern für den kostspieligen Expansionskurs in den Vorjahren verantwortlich gemacht, der nun weitgehend zurückgedreht wird.

Im Frühjahr hatte der „Spiegel“ berichtet, dass im Aufsichtsrat der Lufthansa der Widerstand gegen eine Wahl Mayrhubers wachse. Das Magazin zitierte mehrere Mitglieder des Kontrollgremiums, die einen scharfen Gegensatz zwischen dem aktuellen Sparkurs und der Linie Mayrhubers bis zu seinem Abschied als Lufthansa-Chef zum Jahresende 2010 sehen.

In Paragraph 100 des Aktiengesetzes heißt es, dass niemand Aufsichtsratsmitglied werden darf, der „in den letzten zwei Jahren Vorstandsmitglied derselben börsennotierten Gesellschaft war, es sei denn, seine Wahl erfolgt auf Vorschlag von Aktionären, die mehr als 25 Prozent der Stimmrechte an der Gesellschaft halten.“

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    An diese Regel hält sich auch der ehemalige Finanzvorstand der Lufthansa, Karl-Ludwig Kley. Der Vorstandschef des Dax-Konzerns Merck soll für Klaus Schlede in das Aufsichtsgremium einziehen, der ebenfalls aus Altersgründen nicht zur Wiederwahl stehen wird.

    • dpa
    • mdo
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