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Premium Kursverfall Deutsche Konzerne werden in der Coronakrise zu Schnäppchen

Viele börsennotierte Unternehmen in Deutschland sind nach dem jüngsten Kursverfall zu günstig zu haben. Das alarmiert die Politik. Das Kabinett diskutiert schon heute eine Gesetzesänderung.
08.04.2020 Update: 08.04.2020 - 07:09 Uhr
Ein hoher Streubesitz macht Unternehmen noch anfälliger für Übernahmen. Quelle: AFP
Dax-Kurstafel

Ein hoher Streubesitz macht Unternehmen noch anfälliger für Übernahmen.

(Foto: AFP)

Düsseldorf, Berlin, Frankfurt, München Peter Altmaier (CDU) war bei der Vorstellung des Rettungsschirms für die deutsche Wirtschaft diese eine Botschaft am Ende noch wichtig: Hedgefonds bräuchten sich keine falschen Hoffnungen zu machen, sagte der Bundeswirtschaftsminister. Die Bundesregierung sei fest entschlossen, deutsche Konzerne mit allen Mitteln zu schützen. „Make no mistake about it“, wechselte der Wirtschaftsminister ins Englische.

Die Aussage Altmaiers ist bemerkenswert. Denn ganz offensichtlich fürchtet die Bundesregierung nicht nur, Konzerne könnten aufgrund der Coronakrise in Schieflage geraten. Sie fürchtet auch, Investoren könnten die Krise nutzen, um deutsche Firmen günstig zu kaufen. Daher will die Bundesregierung das Außenwirtschaftsgesetz ändern. Das Kabinett berät an diesem Mittwoch über die Novelle, die eine schärfere Investitionskontrolle vorsieht. Um 11.15 Uhr wird Altmaier seinen Plan in Berlin dazu vorstellen.

Zu konkreten Übernahmekandidaten will sich zwar kein hochrangiger Regierungsvertreter äußern. Doch hinter vorgehaltener Hand fürchten Politiker mögliche Angriffe auf deutsche Konzerne durch ausländische Investoren.

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