Kurt Bock BASF-Chef bekommt neuen Vertrag

Noch vor Vorlage der Halbjahreszahlen verlängert BASF den Vertrag mit seinem Vorstandschef. Kurt Bock soll die Geschicke des größten Chemiekonzerns der Welt nun bis mindestens 2021 lenken.
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BASF-Chef Kurt Bock hat seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert. Quelle: dpa
Chemiekonzern vertraut Konzernleitung

BASF-Chef Kurt Bock hat seinen Vertrag um fünf Jahre verlängert.

(Foto: dpa)

LudwigshafenZwei Tage vor der Vorlage der Halbjahreszahlen bei BASF ist die Amtszeit von Vorstandschef Kurt Bock verlängert worden. Der 57-Jährige, dessen erste Bestellung 2016 ausläuft, kann nun fünf Jahre länger - bis zum Ende der Hauptversammlung 2021 - die Geschicke des weltgrößten Chemiekonzerns lenken.

Das entschied der Aufsichtsrat am Mittwoch, wie BASF in Ludwigshafen mitteilte. Bock hatte im Mai 2011 die Nachfolge des langjährigen Vorstandschefs Jürgen Hambrecht angetreten.

Öl aus Libyen, Styropor und die Kompaktkassette
Firmengründer Friedrich Engelhorn
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Der Leuchtgasfabrikant Friedrich Engelhorn gründet im April 1865 in Mannheim mit Partnern die Aktiengesellschaft „Badische Anilin- & Soda-Fabrik“ (BASF). Sie soll aus Steinkohlenteer synthetische Farbstoffe gewinnen. Doch Mannheim bleibt Engelhein nur sehr kurz treu.

Konzession
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Denn Subventionen locken ihn schon unmittelbar nach Gründung nach Ludwigshafen. Datiert auf den 8. Mai 1865 ist eine Konzession für die Badische Anilin- und Soda-Fabrik.

BASF-Stammwerk 1866
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In den Anfangstagen reichte das Werk in Ludwigshafen noch nicht bis ans Rhein-Ufer. Doch die Schlote qualmten auch damals schon.

Auslandsexpansion
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Auch die Auslandsexpansion gehört schon früh zur Geschäftsstrategie von BASF. Das Bild zeigt eine Fabrik in Moskau im Jahr 1877.

Stammwerk Ludwigshafen, 1881
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Schon wenige Jahre nach der Gründung folgen die ersten Zukäufe. Sehr schnell übernehmen neben den Kaufleuten die Chemiker und Ingenieure eine tonangebende Rolle im Unternehmen – und treiben die Expansion mit bahnbrechenden Neuerungen voran, mit Herstellverfahren etwa für Farbstoffe, Schwefelsäure oder später dem Haber-Bosch-Verfahren, das die Düngemittelproduktion revolutionierte.

Werk in Ludwigshafen, 1901
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Das rasante Wachstum der Firma lässt sich am Wachstum des Werksgeländes in Ludwigshafen ablesen.

Forschung wird zum Erfolgsfaktor
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Aufbau einer Produktionsanlage im Jahr 1913 in Oppau, nahe Ludwigshafen. Ab 1908 beginnt die BASF nach grundlegenden Arbeiten des Karlsruher Professors Fritz Haber unter Leitung von Carl Bosch mit der Realisierung der Ammoniaksynthese im industriellen Maßstab.

Ebenfalls um fünf Jahre verlängert wurden die Verträge von Bocks Stellvertreter Martin Brudermüller (54) sowie von Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel (56) und Vorstandsmitglied Harald Schwager (55). Am Freitag legen Bock und Engel die Zahlen für das zweite Quartal und für das erste Halbjahr 2015 vor. In den ersten drei Monaten hatten der Ölpreisverfall und höhere Kosten für die Erfolgsbeteiligung von Managern dem Unternehmen einen kräftigen Gewinnrückgang eingebrockt.

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  • dpa
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