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Landgericht München Ex-Infineon-Boss Schumacher Millionenabfindung zugesprochen

Das Landgericht München hat den Halbleiterkonzern Infineon dazu verurteilt, seinem früheren Vorstandschef Ulrich Schumacher die bisher einbehaltene Restabfindung in Millionenhöhe auszuzahlen. Dass bei Schumacher damit die Kasse klingelt, ist aber noch nicht ausgemacht.
Legendärer Auftritt: Im Rennporsche fuhr Schumacher vor der Frankfurter Börse vor, als Infineon 2000 erstmals gehandelt wurde. Foto: dpa

Legendärer Auftritt: Im Rennporsche fuhr Schumacher vor der Frankfurter Börse vor, als Infineon 2000 erstmals gehandelt wurde. Foto: dpa

HB MÜNCHEN. Das Landgericht entschied am Donnerstag „vorbehaltlich des Ausgangs eines noch möglichen Nachverfahrens“, dass der Halbleiterhersteller seinem früheren Vorstandsvorsitzenden die Restsumme von 2,625 Millionen Euro auszahlen muss. Bislang war die im Dezember 2004 zugesagte Abfindung von 5,25 Millionen Euro nur zur Hälfte ausgezahlt worden. Infineon hatte dies mit Pflichtverletzungen Schumachers in dessen Amtszeit begründet.

„Das Urteil stellt für uns nur einen Zwischenschritt dar“, erklärte Infineon-Sprecher Günter Gaugler. Das Gericht werde nun im Hauptverfahren, in dem Infineon alle Beweismittel zur Verfügung stünden, erneut über die Klageforderungen entscheiden. In dem Urkundenverfahren, in dem das Landgericht München am Donnerstag geurteilt hatte, waren lediglich Urkunden als Beweismittel zugelassen. Im Hauptverfahren dürfen hingegen auch Zeugen auftreten.

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