Markenfarbe Die Telekom kämpft erbittert um ihr Magenta – Pinkbus muss umlackieren
Die Neufolierung der Busse soll jetzt Zug um Zug vorgenommen werden.
Düsseldorf In der Firmenzentrale der Deutschen Telekom in Bonn ist Magenta die dominierende Farbe. Schon in der Eingangshalle gibt es ein Geschäft, in dem T-Shirts, Hundeleinen und sogar Unterwäsche in dem markanten Farbton verkauft werden. „Ich liebe Magenta“, sagte Telekom-Konzernchef Timotheus Höttges.
Bei der Farbe versteht Höttges jedoch keinen Spaß. Er lässt seine Juristen gegen viele Firmen vorgehen, deren Markenauftritte dem Telekom-Magenta auch nur nahekommen. Die Liste der Streitigkeiten ist lang und geht weit über die Branche hinaus.
Den jüngsten Schlagabtausch hat sich der Dax-Konzern mit Pinkbus geliefert. Wie der Name schon verrät, waren die Busse des Kölner Fernbus-Start-ups in grellem Pink lackiert. Schon kurz nach dem Start der Firma im vergangenen Jahr hatte sich die Telekom bei den Gründern des Start-ups beschwert, berichtete das Unternehmen. Bevor es zum Rechtsstreit vor Gericht kommen konnte, einigten sich die Kölner letztlich mit der Telekom.
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