Marktmanipulation Staatsanwaltschaft startet zweiten Versuch für Wiedeking-Prozess

Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking soll im zweiten Anlauf doch noch vor Gericht gebracht werden. Die Staatsanwaltschaft legt Beschwerde gegen die Entscheidung ein, das Hauptverfahren gegen ihn abzuweisen.
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Wendelin Wiedeking, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche. Zwischen 2007 und 2009 sollen er und der frühere Finanzvorstand Härter den Finanzmarkt nicht ausreichend über Prosches VW-Einstieg informiert haben. Quelle: dpa

Wendelin Wiedeking, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Sportwagenherstellers Porsche. Zwischen 2007 und 2009 sollen er und der frühere Finanzvorstand Härter den Finanzmarkt nicht ausreichend über Prosches VW-Einstieg informiert haben.

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StuttgartDie Stuttgarter Staatsanwaltschaft will den früheren Porsche-Chef Wendelin Wiedeking im zweiten Anlauf doch noch vor Gericht bringen. Die Anklagebehörde hat Beschwerde gegen die Entscheidung des Landgerichts eingelegt, die Eröffnung eines Hauptverfahrens gegen Wiedeking und Porsches früheren Finanzvorstand Holger Härter abzuweisen. Das sagte ein Sprecher am Montag in Stuttgart.

Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage wegen Marktmanipulation gegen die Manager erhoben, weil sie den Finanzmarkt zwischen 2007 und 2009 nicht ausreichend über Porsches VW-Einstieg informiert haben sollen. Sie ermittelt inzwischen auch gegen den gesamten früheren Aufsichtsrat wegen Beihilfe zur Markmanipulation. Die Manager weisen die Vorwürfe zurück.

  • dpa
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