Markus Semer neuer Kempinsky-Chef Krieg unter fünf Sternen

Die Hotelleriekette Kempinski hat sich zuletzt als Schlangengrube erwiesen: Erst musste Ex-Vorstandschef Reto-Wittwer nach einer Verleumdungsklage gehen. Nun wird Alejandro Bernabé unfreundlich verabschiedet. Vizechef Markus Semer rückt an die Spitze.
Kempinski ist die älteste Luxus-Hotelleriekette Europas und steuert Fünf-Sterne-Häuser wie das Berliner Adlon, das Taschenbergpalais in Dresden und das Atlantic in Hamburg. Quelle: Reuters
Hotel Adlon in Berlin

Kempinski ist die älteste Luxus-Hotelleriekette Europas und steuert Fünf-Sterne-Häuser wie das Berliner Adlon, das Taschenbergpalais in Dresden und das Atlantic in Hamburg.

(Foto: Reuters)

DüsseldorfDer Schlag unter die Gürtellinie, den Kempinski-Chefaufseher Chumpol Na Lam Lieng seinem ehemaligen Spitzenmanagement verpasste, kam anlässlich der CEO-Neubesetzung unverdeckt. „Markus Semer verkörpert eine neue Generation der Unternehmensführung für die Gruppe“, teilte der Thailänder per Presseerklärung mit. „Er steht für Loyalität, Vertrauen und Respekt.“

Semer, 39 und seit Oktober 2014 Vizechef des Vorstands, fallen gleichzeitig unappetitliche Aufräumarbeiten zu. Dabei erwies sich die Führungsetage der ältesten Luxus-Hotelleriekette Europas, die von Genf aus 73 Fünf-Sterne-Häuser wie das Berliner Adlon, das Taschenbergpalais in Dresden und das Atlantic in Hamburg steuert, zuletzt als Schlangengrube.

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