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Medienmann an der Spitze De Posch kommt

Neuer starker Mann in der deutschen Fernsehlandschaft ist der Belgier Guillaume de Posch. Heute übernahm er den Vorstandsvorsitz bei Pro Sieben Sat.1 und folgt damit Urs Rohner nach.

HB MÜNCHEN. Als „Chief Operating Officer“ und Vertrauter von US-Milliardär Haim Saban war der 46- Jährige schon seit einem halben Jahr für das operative Geschäft bei Pro Sieben Sat.1 verantwortlich. Während er seither die Fäden im Hintergrund zog, wird er nun auch als offizieller Chef der Sender- Kette stärker ins Rampenlicht treten.

Nach dem Juristen Rohner wird nun ein Medienmann die Geschicke der TV-Kette lenken. Zwar hatte Posch nach dem Studium der Betriebswirtschaft seine berufliche Karriere beim internationalen Energie- und Dienstleistungskonzern Tractebel begonnen. Nach einem Zwischenspiel bei McKinsey wechselte er vor mehr als zehn Jahren zur Compagnie Luxembourgeoise Telediffusion (heute: RTL Group) nach Luxemburg. Er arbeitete zunächst als Assistent der Geschäftsführung und übernahm dann die Verantwortung für die TV-Aktivitäten der CTL in den französischsprachigen Ländern. Seit 1997 war er stellvertretender Geschäftsführer und Programmverantwortlicher des Pay-TV-Unternehmens TPS in Frankreich.

In Branchenkreisen galt die Berufung Poschs als nachvollziehbar. „Er hat bei vielen Themen Knowhow mitgebracht und sich schnell eingearbeitet“, sagt ein Unternehmenskenner. Man müsse aber abwarten, wie viel Verständnis er für die Besonderheiten des deutschen Markts habe und ob es ein Sprachproblem gebe. Posch versteht einiges Deutsch, bei der Bilanz-Pressekonferenz vor einigen Wochen beantwortete er die Fragen aber lieber auf Englisch.

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