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Mehr als ein Stimmungsbarometer Mitarbeiterbefragung: Ein Ohr für die Belegschaft

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Jede vierte Firma aber hält den Erfolg der Veränderungen nicht nach. „Dabei ist Regelmäßigkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor“, weiß Rehmann. 62 Prozent der Befragten machen alle zwei Jahre oder gar jährlich eine Umfrage. Zu brandheißen Themen eignen sich Kurzumfragen.

Wer regelmäßig fragt, kann verfolgen, wie sich die Befindlichkeiten der Mitarbeiter im Verlauf ihrer Betriebszugehörigkeit ändern. Erst elf Prozent der Firmen befragen ihre Neuzugänge, 29 Prozent ihre Abgänger – viel ungenutztes Potenzial in Zeiten des Fachkräftemangels.

Der Trend geht dazu hin, Abteilungen und Wettbewerbern zu vergleichen. Schon zwei Drittel der Firmen ziehen interne, jede zweite externe Benchmarks heran. Taapken: „Wer nicht vergleicht, riskiert, Ergebnisse überzubewerten und echte Problemfelder zu übersehen.“

Befragungen von Mitarbeitern sind eine heikle Sache. Häußler: „Sie stellen einen massiven Eingriff ins Unternehmen dar.“ Ganz wichtig ist deshalb strenge Anonymität der Befragungen, die überwiegend online laufen. Der Betriebsrat sollte unbedingt schon zur Konzeption ins Boot geholt werden, rät Häußler. Mancher Chef übt Druck aus oder bettelt gar, die Umfrage auszufüllen, beobachtet Rehmann. „Bei Rücklaufquoten um die 90 Prozent werde ich skeptisch.“ Schon 60 Prozent sind sehr positiv.

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    Firmen dürfen nicht unterschätzen, wie viel Arbeitskraft eine gute Befragung samt Nachbereitung bindet, sagt Taapken. Die Kosten liegen je nach Komplexität bei zehn bis 50 Euro pro Mitarbeiter. Für Adidas-Mann Malessa ein Aufwand, der sich rentiert: „Denn die Informationen sind für das Management unbezahlbar.“

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