Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Milliardenbetrug Madoffs Bruder muss zehn Jahre ins Gefängnis

Peter Madoff soll seinem Bruder, dem Rekordbetrüger Bernard Madoff, bei seinem Milliardenbetrug geholfen haben. Nur wenige Stunden nach seiner Festnahme steht nun fest: Der 66-Jährige muss für zehn Jahre hinter Gitter.
29.06.2012 - 16:30 Uhr 2 Kommentare
Auch Peter Madoff, Bruder von Bernard Madoff, muss hinter Gitter. Quelle: dapd

Auch Peter Madoff, Bruder von Bernard Madoff, muss hinter Gitter.

(Foto: dapd)

New York Peter Madoff, Bruder von Milliardenbetrüger Bernard Madoff, soll zehn Jahre in Haft. Der 66-Jährige hat sich am Freitag in der Kanzlei seiner Anwälte in New York festnehmen lassen. Noch am selben Tag gab es eine Anhörung vor Gericht. Medienberichten zufolge hatte er eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft getroffen: Er bekannte sich in zwei Punkten schuldig und sollte dafür zehn Jahre Haft bekommen.

Zudem sollen bei ihm 143 Milliarden Dollar (114 Milliarden Euro) beschlagnahmt werden - auch wenn die Staatsanwaltschaft selbst nicht davon ausgeht, dass Madoff über solch ein Vermögen verfügt. Diese Summe soll Madoff aber etwa bei dem Schwindel umgesetzt haben. Er war mehr als 40 Jahre Mitarbeiter seines Bruders in der Anlagefirma Investment Securities LLC. Peter Madoff hatte sich in den Punkten Betrug und Urkundenfälschung schuldig bekannt.

Die Anhörung fand im selben Gerichtssaal in Manhattan statt, in dem sein Bruder vor genau drei Jahren wegen des größten Anlagebetrugs der Kriminalgeschichte zu 150 Jahren Haft verurteilt worden war. Bernard Madoff hatte über Jahrzehnte ein Schneeballsystem an der Wall Street betrieben und Anleger mit Traumgewinnen geködert. Tatsächlich zahlte er nur die Einlagen neuer Investoren an die alten aus - ein typisches Pyramidenspiel. Ende 2008, als die Finanzkrise hochkochte und der Geldstrom versiegte, flog der Betrug auf. Die Anleger verloren rund 20 Milliarden Dollar.

Bernard Madoff hatte stets beteuert, er habe alleine und ohne Wissen seiner Familie oder Mitarbeiter gehandelt. Am 11. Dezember 2010, dem zweiten Jahrestag der Entdeckung des Schwindels, hatte sich sein Sohn Mark, Vater von vier Kindern, in seinem New Yorker Appartement erhängt, weil er den Druck und die Anfeindungen nicht mehr aushielt.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen
    • dpa
    Startseite
    Mehr zu: Milliardenbetrug - Madoffs Bruder muss zehn Jahre ins Gefängnis
    2 Kommentare zu "Milliardenbetrug: Madoffs Bruder muss zehn Jahre ins Gefängnis"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Warten wir's ab, bei Madoff hat's auch viele Jahre gedauert bis er eingebuchtet wurde.

    • Milliarednbetrüger Mdaoffs Bruder muss ins Gefängnis. Politiker, die Billionen veruntreuen wie Schäuble, Merkel, Barose, Junker, Draghi, Monti, van Rompoy tec. laufen fei herum ??????

      Und mancher bekommt noch für seine "Wohltaten" den Karlspreis .

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%