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Millionenverluste Ex-RWE-Chef Großmann schließt Drei-Sterne-Restaurant „La Vie“ in Osnabrück

Der Ex-RWE-Chef lud in sein Nobelrestaurant in Osnabrück gerne berühmte Gäste ein. Nun schließt Großmann das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete „La Vie“.
16.07.2018 - 19:23 Uhr Kommentieren
Mit dem „La Vie“ machte der Stahlbaron angeblich jährlich Millionenverluste. Quelle: Bernd Roselieb für Handelsblatt
Jürgen Großmann

Mit dem „La Vie“ machte der Stahlbaron angeblich jährlich Millionenverluste.

(Foto: Bernd Roselieb für Handelsblatt)

Dass gehobene Küche nicht immer auch für gehobene Einnahmen sorgt, mussten schon viele deutsche Topmanager am eigenen Leib erfahren.

Dasselbe Schicksal ereilt nun den Stahlbaron und früheren RWE-Chef Jürgen Großmann: Wie dessen Firma Georgsmarienhütte (GMH) am Montag mitteilte, zieht sich Großmann aus der Sterneküche zurück. Das Osnabrücker Restaurant „La Vie“, ausgezeichnet mit drei Michelin-Sternen, hat am Wochenende nach rund 19 Jahren seinen Betrieb eingestellt.

Für Großmann ist die Schließung wohl die letzte Konsequenz aus mehreren verlustreichen Jahren. Zwar erklärte eine Sprecherin, das Restaurant habe sechs Jahre lang in Folge „alle selbst gesteckten qualitativen Ziele erreicht“.

Doch dass dies längst nicht auch für die wirtschaftlichen Ziele galt, ist kein Geheimnis: Schon 2012 berichtete das „Manager Magazin“ unter Berufung auf Vertraute, Großmann verbrenne im „La Vie“ jedes Jahr einen Millionenbetrag. GMH wollte sich dazu nicht äußern.

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    Ob die hochkarätig besetzten „Salons“, für die Großmann Prominente wie Wolfgang Schäuble (CDU), Gerhard Schröder (SPD) oder Uli Hoeneß eingeladen hatte, weiterhin stattfinden, ist offen. Bei GMH heißt es jedenfalls künftig wieder: Statt Haute Cuisine wird Stahl gekocht.

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