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M&A-Chef der Deutschen Bank Henrik Aslaksen geht von Bord

Und schon wieder nimmt ein wichtiger Manager der Deutschen Bank seinen Hut: Der Chef für das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A), Henrik Aslaksen, verlässt die Bank. Einen Nachfolger gibt es indes noch nicht.
29.06.2015 - 15:49 Uhr Kommentieren
Von hier aus arbeitete Aslaksen. Quelle: Reuters
Deutsche Bank in der City of London

Von hier aus arbeitete Aslaksen.

(Foto: Reuters)

London/Frankfurt Bei der Deutschen Bank geht Finanzkreisen zufolge ein weiterer wichtiger Manager von Bord: Henrik Aslaksen, der bislang weltweit das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen (M&A) leitete, verlasse den Konzern, sagten zwei mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Über einen Nachfolger sei noch nicht entschieden, erklärte einer der Insider. Die Bank wollte sich zu der Personalie, über die zuerst die „Financial Times“ berichtet hatte, nicht äußern.

Aslaksen war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Er arbeitet seit 2002 für das Institut.

Erst Anfang Juni wurde bekannt, dass die glücklose Doppelspitze Anshu Jain und Jürgen Fitschen abtritt. Jain geht schon zum Monatsende, Fitschen im kommenden Frühjahr. Ab diesem Mittwoch wird Deutschlands größtes Geldhaus von John Cryan geführt. Der Brite gehörte dem Aufsichtsrat seit 2013 an und soll die Neuaufstellung der renditeschwachen Bank nun mit Schwung auf den Weg bringen.

Die Deutsche Bank hinkt während eines Booms bei Fusionen und Übernahmen hinter Konkurrenten wie Credit Suisse Group AG hinterher. Für die ersten sechs Monate des Jahres liegt das Kreditinstitut mit Hauptsitz in Frankfurt in der Rangtabelle bei der Fusionsberatung auf dem neunten Platz. Seit Jahresbeginn sind weltweit Transaktionen im Volumen von annähernd 1,8 Billionen Dollar beschlossen worden, wie Bloomberg-Daten zeigen. Das ist ein Plus von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und das höchste Volumen für eine erste Jahreshälfte seit 2007.

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