Nachfolger von Cohn Personalkarussell bei Goldman Sachs

ecBei Goldman Sachs dreht sich zum Jahresbeginn das Personalkarussell: Elisha Wiesel, Sohn des Nobelpreisträgers Eli Wiesel, wird Technologiechef. Präsident Cohn - von Trump abgeworben - wird von zwei Kollegen ersetzt.
Update: 10.01.2017 - 07:31 Uhr Kommentieren
Bei der US-Investmentbank dreht sich das Personalkarrussell. Quelle: AP
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Bei der US-Investmentbank dreht sich das Personalkarrussell.

(Foto: AP)

New YorkBei der US-Großbank Goldman Sachs übernimmt Elisha Wiesel die Sparte Technologie. Auf dem Posten des Chief Information Officer wird er Nachfolger von Marty Chavez, der neuer Finanzchef (CFO) der Bank wird, wie diese am Montag bestätigte. Wiesel, Sohn des Holocaust-Überlebenden und Nobelpreisträgers Elie Wiesel, fing 1994 als Analyst in der Rohstoff-Abteilung des Wall-Street-Hauses an.

So gefährlich sind die größten Banken der Welt
Klasse 1 – UBS, Santander, Royal Bank of Scotland
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Der Finanzstabilitätsrat teilt die Banken in fünf Klassen ein. In der ersten Klasse befinden sich laut der vorgesellten Liste 17 Banken, die nicht als besonders systemrelevant gelten – das ist eine weniger als im Vorjahr. Diese Banken müssen ein Prozent mehr Kapital zusätzlich zu der erforderlichen Eigenkapitalquote vorhalten. Unter diesen für das System vergleichsweise nicht besonders gefährlichen Banken befinden sich zum Beispiel die Schweizer Großbank UBS, die Société Générale, die Santander, ING Bank, die Royal Bank of Scotland und Bank Morgan Stanley.

Klasse 1 – Standard Chartered
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Welche Konsequenzen der Brexit für die britische Standard Chartered haben wird, ist noch nicht absehbar. Die Bank belegt wie im Vorjahr einen Platz in Klasse 1, die einen Kapitalaufschlag von einem Prozent voraussetzt.

Neu in Klasse 1: Die Credit Suisse.
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Neu in der Klasse 1 ist die US-Bank Credit Suisse, die im Vorjahr noch mehr Kapital vorhalten musste. Jetzt beträgt dieser Zuschlag für das Schweizer Geldhaus nur noch ein Prozent. Sie hat aus Sicht der Regulierer an Relevanz verloren.

Klasse 2 – Barclays
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James Staley, seit Dezember 2015 Chef der britischen Bank Barclays, konnte die Risikoeinstufung des Geldhauses reduzieren. Barclays gehört, wie auch 2016 schon, nur noch der Klasse zwei an. Dort ist ein Kapitalzuschlag von 1,5 Prozent erforderlich.

Klasse 2 – Wells Fargo
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Wells Fargo spielt mit Barclays in einer Liga. Beide gehörten Klasse 2 an, was einen Kapitalzuschlag von 1,5 Prozent bedeutet.

Klasse 2 – Goldman Sachs
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Auch die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs wird als „systemisch“ eingestuft, sie muss 1,5 Prozent Kapitalzuschlag vorhalten.

Klasse 2 – Industrial and Commercial Bank of China
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Für genauso systemrelevant halten die Regulierer die Industrial and Commercial Bank of China. Aufschlag auch hier: 1,5 Prozent.

Der bisherige CFO Harvey Schwartz soll zusammen mit dem gegenwärtigen Investmentbanking-Chef David Solomon die Nachfolge von Gary Cohn als Präsident der Bank antreten. Cohn soll Mitglied der Regierungsmannschaft des künftigen US-Präsidenten Donald Trump werden.

  • rtr
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