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Nestlé-Konzernchef Brabeck übernimmt auch Verwaltungsrat

Der weltgrößte Lebensmittel-Multi Nestlé strafft die Macht an der Spitze des Unternehmens. Trotz erheblichen Widerstands wurde der 60-jährige Konzernchef Peter Brabeck zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt.
Peter Brabeck Quelle: dpa

Der Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck.

(Foto: dpa)

dpa LAUSANNE. Der weltgrößte Lebensmittel-Multi Nestlé strafft die Macht an der Spitze des Unternehmens. Trotz erheblichen Widerstands wurde der 60-jährige Konzernchef Peter Brabeck zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt.

Rund 36 Prozent hatten zuvor auf der Generalversammlung in Lausanne gegen das Doppelmandat gestimmt. Der scheidende Nestlé-Präsident Rainer E. Gut hatte den gebürtigen Österreicher als Nachfolger vorgeschlagen. Bereits von 1990 bis 1997 hatte Helmut Maucher Nestlé in Personalunion geführt.

Mehrere Nestlé-Großaktionäre hatten einen Antrag für das Verbot eines Doppelmandates eingebracht. Der Präsident des Verwaltungsrates könne nicht sich selbst als Konzernchef beaufsichtigen, wie es seine Hauptaufgabe wäre, sagte Dominique Biedermann, Direktor der Anlagestiftung Ethos, die das Vermögen von Pensionskassen verwaltet. Gegen den Antrag stimmten 50,55 Prozent, der Rest enthielt sich.

Gut bekräftigte, das Doppelmandat werde etwa zwei bis drei Jahre dauern. In den vergangenen 85 Jahren seien Verwaltungsratspräsidium und Konzernleitung insgesamt zwölf Jahre lang in Personalunion ausgeübt worden. Brabeck sei am besten geeignet, die strategische Neuausrichtung des Konzerns voranzubringen. Der 73-jährige Gut musste nach Erreichen der Altergrenze ausscheiden, er war seit 2000 Nestlé- Präsident.

Nestlé hatte 2004 bei einem Umsatz von 87,98 Mrd. Franken (60,07 Mrd. Euro) einen Reingewinn von 6,7 Mrd. Franken erwirtschaftet.

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