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Neuer WhatsApp-Chef Will Cathcart – Der Mann, der Facebook retten soll

Nach dem Verlust zweier hochrangiger Führungskräfte befördert Facebook-Chef Mark Zuckerberg einen engen Vertrauten.
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Will Carthcart, der neue Chef von Messenger-Dienst WhatsApp. Quelle: Facebook
Will Cathcart

Will Carthcart, der neue Chef von Messenger-Dienst WhatsApp.

(Foto: Facebook)

San FranciscoBilder sagen mehr als Worte. Bei Facebook ist der Satz dieser Tage mehr als eine Floskel. Noch vor genau zwei Jahren verbreitete Mark Zuckerberg eine denkwürdige Aufnahme auf der Plattform. Sie zeigte den Facebook-Gründer bei der Feier seines 33. Geburtstags im Zirkel der engsten Facebook-Vertrauten. Nur eine Armlänge vom Jubilar entfernt, lächelt der Mann knapp an der Kamera vorbei, der das Netzwerk nun aus der Krise retten soll: Will Carthcart, der von Zuckerberg ernannte neue Chef von Messenger-Dienst WhatsApp.

Als der Schnappschuss im März 2016 entstand, war die Facebook-Welt noch weitgehend in Ordnung. Wenige Monate später, kurz nach der Wahl, die US-Präsident Donald Trump ins Weiße Haus beförderte, schlitterte Facebook schon von Skandal zu Skandal. Heute hätte ein Foto des Zuckerberg-Zirkel viele Lücken.

Zahlreiche Top-Führungskräfte verließen das blaue Imperium. Nach den WhatsApp-Gründern Brian Acton und Jan Kuom sowie den Instagram-Erfindern Kevin Syström und Mike Krieger verließ auch die einflussreiche Pressestrategin Caryn Marooney den Konzern, die auf dem Bild direkt hinter Zuckerberg posiert.

Nun folgt der nächste Rückschlag für den Harvard-Abbrecher. Facebooks oberster Produktmanager Chris Cox reichte die Kündigung ein, ein enger Gefolgsmann und seit 13 Jahren im Konzern. Auch der bisherige WhatsApp-Manager Chris Daniels warf hin.
Zuckerberg müht sich, die Mannschaft zusammenzuhalten. Den neuen WhatsApp-Chef Cathcart, der zuletzt die Facebook-App managte, lobt Zuckerberg als „eine der talentiertesten Führungskräfte unserer Firma“.

Die Beben im Facebook-Imperium lassen jedoch erahnen, vor welch tiefgreifenden Veränderungen die Plattform steht. Zuckerberg zieht immer mehr Macht auf sich. Dienste wie WhatsApp und Instagram verlieren durch die stärkere Integration ihre Unabhängigkeit. Nicht jeder Manager nimmt die Entmachtung einfach so hin, wie die zahlreichen Abschiede zeigen.

Gleichzeitig wappnet sich Facebook gegen die Kritiker von außen. Die nun geplante interne Verschlüsselung aller Produkte und Kommunikation im Netzwerk wird Zuckerberg dabei helfen, weiter hohe Werbeumsätze zu erzielen ohne sich, um Manipulation, Hassbotschaften oder sonstige Rechtsverletzungen kümmern zu müssen.

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