Neues Boni-Modell KfW erwägt mehr Geld für Vorstände

Bisher verdienen die Top-Banker der KfW jährlich eine halbe Million Euro Festgehalt. Durch ein neues Boni-Modell könnte das nun deutlich mehr werden. Doch im entscheidenden Gremium ist man skeptisch.
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Das Logo der KfW. Quelle: obs

Das Logo der KfW.

(Foto: obs)

BerlinDie Vorstände der staatlichen Förderbank KfW könnten bald weniger Festgehalt, aber dafür Bonuszahlungen erhalten. Unter dem Strich würden die Einkommen der Banker dadurch deutlich steigen, berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Entscheidungsvorlage für Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP), der Vorsitzender des KfW-Verwaltungsrats ist.

Bisher bezögen die KfW-Vorstände 500.000 Euro Festgehalt. Nach dem neuen System erhielten sie nur noch 460.000 Euro fix, durch die Zielprämien könnte die jährliche Gesamtvergütung aber auf bis zu 581.000 Euro steigen, hieß es.

Ob die KfW-Boni allerdings wirklich kommen, ist offen. Im KfW-Präsidialausschuss, der über das Gehaltsmodell entscheiden muss, wird der Plan allerdings skeptisch gesehen. "Gehaltssprünge für Vorstände von Banken mit Staatsbeteiligung passen nicht in die Zeit", sagte ein Mitglied des Gremiums dem Blatt. Auch aus dem Bundeswirtschaftsministerium hieß es, Rösler sei nicht für den Vorschlag.

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1 Kommentar zu "Neues Boni-Modell: KfW erwägt mehr Geld für Vorstände"

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  • Eine Entscheidungsvorlage für mehr Geld für KfW-Vorstände?

    Von wem kommt die Vorlage?
    Von vom Vortand abhängigen Mitarbeitern?
    Von willfährigen Aufsichtsratsmitgliedern?

    In einer Zeit in der den normalen Bürger immer mehr Leistung bei gleichem oder weniger Geld abverlangt wird empfinde ich das als Zumutung und als Bestätigung, dass unser Staat immer korrupter wird.

    Das Handelsblatt sollte auch offenlegen, von wem der Vorschlag kommt!

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