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Oberlandesgericht schützt Mandanten Untätiger Steuerberater muss Lehrgeld zahlen

Erkennt das Finanzamt Verlustvorträge aus selbstständiger Tätigkeit nicht an, weil dem Steuerpflichtigen angeblich die Gewinnerzielungsabsicht fehlt, muss sein Steuerberater gegen den Steuerbescheid Einspruch einlegen - selbst wenn er für seinen Mandanten keine Chance sieht, die Verlustzone zu verlassen.

HB crz GARMISCH. Anderenfalls muss er die fälschlicherweise vom Finanzamt festgesetzte Nachbelastung aus eigener Tasche zahlen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf entschieden.

Im Urteilsfall hatten sich zwei über 50 Jährige im Bereich der Solartechnik selbstständig gemacht. Die Steuerbescheide aus vier Jahren änderte das Finanzamt später und verweigerte die Anerkennung der Verlustvorträge. Die Richer hingegen sahen in der Solartechnik ein aussichtsreiches Geschäftsfeld und keine Liebhaberei - und verurteilten den untätigen Berater zur Zahlung.

OLG Düsseldorf, Az.: 23 U 207/02

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