Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Patrick Byrne Overstock-Chef tritt nach Agentin-Beziehung zurück

Nach einer Liebesbeziehung zu Maria Butina und Äußerungen zum „Deep State“ tritt der CEO des E-Commerce zurück – und lässt den Aktienkurs steigen.
Kommentieren
Der ehemalige Overstock-CEO tritt zurück. Quelle: AP
Patrick Byrne

Der ehemalige Overstock-CEO tritt zurück.

(Foto: AP)

New York Patrick Byrne hatte sich vor allem als Krypto-Missionar einen Namen gemacht. Als erster großer Einzelhändler hat sein E-Commerce-Unternehmen Overstock die Digital-Währung Bitcoin akzeptiert. Doch nun tritt der 57-jährige CEO wegen seiner Beziehung zu der Russin Maria Butina zurück, die mittlerweile als Russland-Agentin im Gefängnis sitzt.

Der Rücktritt kommt eine Woche nachdem Byrne zugegeben hat in eine FBI-Untersuchung zu der Einmischung Russlands in de US-Wahlen 2016 involviert gewesen zu sein. Der umtriebige Unternehmer hatte Butina 2015 als Doktorandin in den USA kennengelernt, als diese mit ihrer eigenen Prof-Waffen-Gruppe unter anderem den Kontakt zur Waffenlobby der NRA suchte. Die beiden waren auch sentimental liiert, wie sie selbst ausgesagt hat.

Es war vor allem der Ton seines Geständnisses vor etwas mehr als einer Woche, der nicht zuletzt bei den Anlegern Panik auslöste: Er sprach darin vom „Deep State“ und bezeichnete die Mitglieder des FBI und anderer Polizeibehörden als „Men in Black“ mit ihren Clinton- und Russland-Untersuchungen.

Die Verwirrung hat er mit seinem Abschieds-Statement nur noch erweitert: „Während ich glaube, dass das, was ich getan habe, nötig für das Wohl des Landes und für das Wohl der Firma war, befinde ich mich in der traurigen Position, die Verbindungen mit Overstock zu kappen“, teilte er mit. Die Aktionäre dankten es ihm und schickten den Kurs bereits vorbörslich nach oben.

Mehr: Bei virtuellen Börsengängen verteilen Firmen Token statt Aktien. Overstock und Box arbeiten an einer neuen Handelsplattform dafür.

Startseite

Mehr zu: Patrick Byrne - Overstock-Chef tritt nach Agentin-Beziehung zurück

0 Kommentare zu "Patrick Byrne: Overstock-Chef tritt nach Agentin-Beziehung zurück"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote