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Plakate, Buswerbung & Co Jeder Zweite hatte keinen Kontakt zu interaktiven Werbeträgern

Während Konsumenten im mittleren Alter Plakate, Buswerbung und Citylight Poster im Straßenbild begrüßen, fühlt sich eine Minderheit von 20 Prozent von der "Out-of-home"-Werbeflut gestört, darunter vorwiegend ältere Mitbürger. Eine repräsentative Untersuchung der Düsseldorfer Kommunikationsagentur Mediaedge:cia untersucht die Wirkung von Außenwerbung.

Große Beachtung erzielen der Studie zufolge Plakate beziehungsweise Plakatwände - sie werden im Allgemeinen von zwei Dritteln der Befragten wahrgenommen. Auch Werbung an Bussen (46 Prozent) sowie Citylight Poster an Bushaltestellen (41 Prozent) ziehen die Blicke auf sich. Wie die Kommunikationsexperten herausfinden, beachten besonders U-Bahn-Nutzer Großflächen (77 Prozent) und U-Bahn-Werbung (42 Prozent). Ein Schattendasein fristet dagegen die Taxiwerbung: Nur knapp ein Drittel schenkt den rollenden Werbeträgern Beachtung.

Gut 40 Prozent der Befragten äußern, dass Plakate sie zum Kauf der beworbenen Produkte anregen. Kaufstimulierend wirken zudem Buswerbung (34 Prozent) und die Werbung an Bushaltestellen (33 Prozent). Das Werber mit interaktiver Außenwerbung Neuland betreten nimmt knapp die Hälfte der Deutschen wahr. 13 Prozent kennen Plakate, die den Versand von Nachrichten auf Handys bewerben, zehn Prozent sind schon "Duft-Plakaten" begegnet. Die Hälfte der Befragten hatte bislang jedoch noch keinen bewussten Kontakt mit interaktiven Werbeträgern.

Knapp 43 Prozent der Passanten, Verkehrsteilnehmer und Fahrgäste stehen Außenwerbung positiv gegenüber, vor allem Frauen und 35- bis 54-Jährige. Gut ein Drittel aller Befragten meint, dass Außenwerbung sie auf neue Produkte aufmerksam macht; 26 Prozent schätzen sie als Gedächtnisstütze für notwendige Einkäufe. Dagegen bemängeln 45 Prozent der 15- bis 35-Jährigen die insgesamt hohe Werbeflut, zu der auch die Außenwerbung beiträgt. Für den Insidedge-Sensor befragt Ipsos, Hamburg/Mölln im Auftrag von Mediaedge:cia, London, halbjährlich circa 500 Personen zu aktuellen Themen der Markt- und Medienforschung.

www.mecglobal.com

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