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Premium Aerotec Airbus-Zulieferer verliert Spitzenmanager

Nach Millionenverlusten spitzt sich die Lage bei Premium Aerotec zu. Der wichtigste Airbus-Zulieferer verliert mit Michael Colberg den Vorstand für das Tagesgeschäft. Hat das Folgen für die neue A350?
10.07.2014 - 11:28 Uhr Kommentieren
Testflug des neuen Mittelstrecken-Jets A350: Der Airbus-Zulieferer Premium Aerotec verliert einen wichtigen Manager. Quelle: dpa

Testflug des neuen Mittelstrecken-Jets A350: Der Airbus-Zulieferer Premium Aerotec verliert einen wichtigen Manager.

(Foto: dpa)

München Der Airbus-Zulieferer Premium Aerotec kommt nicht zur Ruhe. Nach Informationen der digitalen Tageszeitung „Handelsblatt Live“ (Donnerstag) verlässt COO Michael Colberg das Unternehmen. Colberg war für die Produktion in den Werken Augsburg, Varel, Bremen und Nordenham zuständig. Der 50-Jährige wird ersetzt durch Andreas Fehring.

In dem Werksverbund arbeiten mehr als 6.000 Menschen und produzieren Teile für sämtliche Airbus-Modelle. Der Werksverbund hat auch eine zentrale Rolle beim Produktionsanlauf des neuen Langstreckenflugzeugs A350. Airbus will die Maschine im vierten Quartal dieses Jahres an Qatar Airways ausliefern, warnt aber vor Risiken beim Produktionshochlauf. Premium Aerotec ist zuständig für große Teile des Kohlefaser-Rumpfes.

Premium Aerotec wollte den Abgang Colbergs zunächst nicht kommentieren. Das Unternehmen ist eine hundertprozentige Airbus-Tochter und zugleich der wichtigste Zulieferer des Flugzeugbauers. Im vergangenen Jahr soll die Airbus-Tochter nach Informationen aus Branchenkreisen bei einem Umsatz von 1,6 Milliarden Euro einen Verlust von mehr als 620 Millionen Euro geschrieben haben.

Airbus hatte die Werke 2007 in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert, ein Verkauf an Finanzinvestoren ist aber gescheitert. Alleine für den Aufbau der A350-Produktion hat Airbus mehrere hundert Millionen Euro in den Zulieferer investiert.

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